Die wundersame Wandlung der Angelique Kerber

Außerdem: Benni Beckers 48-Stunden-Coach und eine Lobhudelei auf Juan Martin del Potro.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 04.09.2016, 08:21 Uhr

NEW YORK CITY,NEW YORK,USA,31.AUG.16 - TENNIS - WTA Tour, US Open 2016, Grand Slam, Flushing Meadows. Image shows Angelique Kerber (GER). Photo: GEPA pictures/ Matthias Hauer

Kerbers Konstanz

„Sie war bekannt für ihre Konstanz – von Turnier zu Turnier, Schlag zu Schlag, Punkt für Punkt. Aber ihre Konstanz war beinahe eine Schwäche. Sie konnte jeden Ball zurückbringen, aber selten den Gewinnschlag landen. Sie konnte die Viertel- und Halbfinals und Finals erreichen, aber sie niemanden raushauen. Sie hatte einen schwachen Aufschlag, kein großartiges Netzspiel und die Tendenz zurückzuweichen oder ungeduldig zu werden. Manchmal schien sie aufzugeben oder frustriert Vorhände rauszuhauen, oder sarkastische Gesten zu machen. Sie hatte das beste Augenrollen der Tour“, schreibt Louisa Thomas im aktuellen „New Yorker“ überAngelique Kerber,die sie auf vielfache Weise überrascht hat – und es auf unterschiedlichste Weise immer noch tut. Tolle Beobachtungen im legendären US-Magazin!

„The Mysterious Transformation of Angelique Kerber“ - von Louisa Thomas

„Delpos“ Ziele

„Juan Martin del Potroschlägt Tennisbälle so hart, dass es verwundert, dass sie nicht platzen. Er hat eine Statur, die andere nervös machen sollte – 1,98 Meter, 97 Kilo –, aber das Herz eines Golden Retriever. Beim Tennis liebt ihn jeder und hofft, dass er für endgültig zurück ist.“ Tom Perrotta im „Wall Street Journal“ über den Spieler der Herzen der letzten Monate, der aktuell ohne Trainer unterwegs ist und, so sagt er selbst, gerade deswegen frei aufspielen kann.

„The Most Beloved Man in Tennis“ - von Tom Perrotta

Beckers Geschenk

Für Marc Stein ging dieser Tage ein Traum in Erfüllung: Der NBA-Reporter und Fußball-Experte durfte als Tenniscoach arbeiten – fürBenjamin Becker.Der war diese Woche ohne offiziellen Trainer nach Flushing Meadows gereist und bot seinen Freund an, einzuspringen. Für Tennisfan Stein wurde ein Traum Realität – er erlebte „die besten 48 Stunden beim wildesten Tennisturnier der Welt“. Für „espn.com“ blickt Stein in einem amüsanten Erlebnisbericht auf seinen Gastauftritt als Tennis-Coach zurück.

„NBA, tennis worlds collide in unforgettable coaching cameo“ - von Marc Stein

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Sonntag
04.09.2016, 08:21 Uhr