Billie Jean King Cup: Österreich dreht Ländermatch gegen Zypern
Österreich hat am Dienstag beim Billie Jean King Cup mit einem 2:1 über Zypern den ersten Sieg geholt.
von PM
zuletzt bearbeitet:
07.04.2026, 18:19 Uhr

Im zweiten Anlauf hat’s geklappt: Österreichs stark dezimiertem Damennationalteam ist im Billie Jean King Cup in der Europa/Afrika-Gruppe II in Banja Luka am zweiten Spieltag in der Gruppenphase der erste Sieg gelungen.
Einen Tag nach der 0:3-Auftaktniederlage gegen Finnland setzte sich die Mannschaft von ÖTV-Sportkoordinatorin und Billie-Jean-King-Cup-Kapitänin Marion Maruska am Dienstag gegen Zypern mit 2:1 durch, womit ein erster Fortschritt im Kampf um den angepeilten Klassenerhalt erzielt werden konnte. Zu diesem ist es jedoch immer noch ein weiter Weg: Von den gesamt zehn Nationen, die vor Ort im Einsatz stehen, steigen zwei auf und vier ab. Auch bei einem dritten Platz in ihrer Fünfergruppe wären die ÖTV-Ladies vor einem möglichen Abstieg noch nicht gefeit.
Beim Auftaktspiel gegen Zypern unterlag Mavie Österreicher zunächst Nina Andronicou, Nummer 189 der Jugendweltrangliste, nach 2:27-stündigem Kampf mit 6:4, 3:6 und 4:6. Doch anschließend avancierte Ekaterina Perelygina zur rot-weiß-roten Matchwinnerin: Denn die ÖTV-Vertragsspielerin gewann nicht nur das Topsingle gegen Olga Danilova mit 6:2 und 6:3, sondern schließlich auch die entscheidende Doppelpartie mit Stallkollegin Claudia Gasparovic gegen Nina Andronicou und Andrea Georgiou Papakyriacou mit 6:3 und 6:2.
Am Mittwoch geht’s für Österreich gleich mit dem dritten Auftritt weiter. Dabei warten ab 11:00 Uhr die hochfavorisierten Griechinnen, die am zweiten Spieltag erstmals die Ex-Weltranglistendritte Maria Sakkari (WTA 38) einsetzten. Zum Abschluss der Gruppenphase treffen die heimischen Asse am Donnerstag auf die Gastgeberinnen von Bosnien-Herzegowina.
Gruppe A, 2. Spieltag: Österreich – Zypern 2:1
Mavie Österreicher – Nina Andronicou 6:4, 3:6, 4:6
Ekaterina Perelygina – Olga Danilova 6:2, 6:3
Claudia Gasparovic / Ekaterina Perelygina – Nina Andronicou / Andrea Georgiou Papakyriacou 6:3, 6:2
