Boris Becker schlägt gegen Nick Kyrgios zurück - und wie!

Die Kritik von Nick Kyrgios an der Generation von Boris Becker ist bei der deutschen Legende nicht gut angekommen.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 13.12.2023, 23:28 Uhr

Boris Becker ist Nick Kyrgios in Sachen Erfolge meilenweit voraus
© Getty Images
Boris Becker ist Nick Kyrgios in Sachen Erfolge meilenweit voraus

Zu sagen, dass die Anmerkungen von Nick Kyrgios in The Athletic bei Boris Becker nicht gut angekommen sind, wäre eine maßlose Untertreibung. Der dreimalige Wimbledon-Champion, dem Kyrgios ein zu langsames Spiel für die heutigen Zeiten attestiert hatte (und nicht nur Becker, sondern etwa auch Pete Sampras), gab beim Kurznachrichten-Dienst X jetzt Contra. Und wie.

„Nick ist in Sachen Tennis in letzter Zeit ziemlich vorlaut“, schreibt Becker also. „Warum spricht er über einen Sport, den er ganz offensichtlich hasst? Fakten-Check: Nick hat noch kein Grand-Slam-Turnier als Spieler oder Coach gewonnen (ja, eines im Doppel). Wo kommt also seine Glaubwürdigkeit her?“

Kyrgios hatte unter anderem gemeint, dass Novak Djokovic, der beste aktuelle Tennisprofi, Pete Sampras, den wohl besten Spieler der Becker-Ära, „auffressen“ würde. Generationenvergleiche  (Laver gegen Becker, Borg gegen Nadal oder eben Sampras gegen Djokovic) - davon ist Boris Becker kein Fan. Kyrgios solle zu seinen Fans über viele Dinge sprechen. Aber bitte nicht über Tennis.

In einem weiteren Post findet Boris Becker dann aber doch noch einen positiven Dreh. „Ich wünsche Nick eine schnelle Genesung und kann es nicht erwarten, ihn wieder auf dem Court zu sehen. Er ist ein aufregender Spieler, wenn er fit ist. Er hat einen Grand Slam in seiner Tasche, aber Ansagen sollte man auf dem Platz machen.“

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Donnerstag
14.12.2023, 08:00 Uhr
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