"Das passiert manchmal": Alexander Zverev und der logische Einbruch

Nach seinem Dreisatzerfolg gegen Mariano Navone am Samstag beim ATP-1000er-Masters in Madrid übte Alexander Zverev trotz einer insgesamt guten Leistung auch Kritik an seinem Auftritt.

von Daniel Hofmann
zuletzt bearbeitet: 25.04.2026, 23:34 Uhr

Alexander Zverev hat am Samstag einen Dreisatzerfolg gegen Mariano Navone gefeirt.
© Getty Images
Alexander Zverev hat am Samstag einen Dreisatzerfolg gegen Mariano Navone gefeirt.

“Der erste und der dritte Satz waren gutes Tennis”, resümierte Alexander Zverev nach seinem ersten Sieg beim ATP Masters in Madrid. Der nach Jannik Sinner an Position zwei gesetzte Zverev zeigte sich insgesamt zufrieden nach seinem Auftakterfolg gegen Mariano Navone, obwohl der zweite Satz zwischenzeitlich einige Fragezeichen in den Gesichtern der deutschen Tennisfans hervorbrachte.

Doch diese Zweifel ließ Zverev selbst nicht nur auf dem Platz mit einem guten dritten Satz hinter sich, sondern bestätigte auch nach dem Match, dass so ein Leistungseinbruch keineswegs unnatürlich ist: “Das ist etwas, was in einem ersten Match bei einem Turnier manchmal passieren kann.” Dabei nahm die deutsche Nummer eins die gezeigte Leistung im zweiten Spielabschnitt keineswegs auf die leichte Schulter und bezeichnete das Gezeigte als “schrecklich”. Trotz der gewissen Logik, die Zverev darin erkannte.

Zverev benennt negative Aspekte deutlich

Alexander Zverev tut sich mit dieser klaren Analyse sicherlich einen Gefallen. Der Hamburger spricht negative Aspekte und Spielphasen deutlicher an als in den vergangenen Jahren. Damit räumt Zverev viele kritische Stimmen ab, bevor diese überhaupt entstehen. Das passt auch zu der Devise seines Spiels, welches in diesem Jahr deutlich offensiver werden sollte.

Der Weltranglistendritte trifft am Montag um den Einzug in das Achtelfinale auf Terence Atmane. Der Franzose belegt aktuell Platz 47 im ATP-Ranking und bewies im Duell mit Landsmann Ugo Humbert mit zwei gewonnenen Tiebreaks Nervenstärke. Ein guter Gegner für Zverev, der in Madrid endgültig in seinen Rhythmus finden will, um für die kommenden Aufgaben gewappnet zu sein.

Zverev: “Ein ganz anderes Turnier”

Zverev lobte nach seinem Erfolg am Samstag auch die Bedingungen in Madrid. Die Höhe kommt dem 29-Jährigen entgegen, nicht umsonst triumphierte Zverev bereits zweifach in der spanischen Hauptstadt. “Du liebst es hier oder Du hasst es”, sagte der beste Deutsche Spieler zu dem Höhenunterschied im Vergleich zu den anderen Sandplatzevents. “Es ist defintiv ein ganz anderes Turnier”.

Am kommenden Sonntag könnte nach 2017 und 2021 der dritte Titel in der Höhe von Madrid für Alexander Zverev folgen. Die Leistung aus dem gestrigen zweiten Satz sollte dann aber ausbleiben.

Hier das Einzel-Tableau aus Madrid

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26.04.2026, 07:58 Uhr
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