David Haggerty - "Es funktioniert für die Fans, die Spieler und das Tennis"

ITF-Präsident David Haggerty sieht ein sich immer weiter stabilisierendes neues Davis-Cup-Modell. Die Finals in Málaga waren ein Beweis dafür.

von Stefan Bergmann
zuletzt bearbeitet: 29.11.2022, 09:16 Uhr

© Getty Images
ITF-Präsident David Haggerty

Die einen vermissen die guten alten Fünfsatz-Zeiten mit Heim- und Auswärtspartien bis zur letzten Konsequenz, die anderen freunden sich nach und nach mit dem neuen Modus des Davis Cups an. Vernünftig ist Zweiteres auf jeden Fall, denn zurück zum Ursprung heißt nur eine Produktpalette bei einem österreichischen Diskont-Supermarkt - das Rad der Zeit wird man beim größten Mannschaftswettbewerb im Herren-Tennis eher nicht mehr zurückdrehen können.

Die Fähigkeit zur Anpassung ist in praktisch allen Bereichen des Lebens ein Muss, möchte man auch für die Zukunft gewappnet sein. Warum sollte das also nicht auch für den Wettkampf um die hässlichste Salatschüssel der Welt gelten?

Engere Zusammenarbeit mit der ATP

ITF-Präsident David Haggerty zeigte sich bei der Abschlusspressekonferenz bei den Davis Cup Finals in Málaga jedenfalls optimistisch, und wähnt den Wandel als so ziemlich vollzogen: "Es war ein sehr aufregendes Jahr, mit Kosmos konnten wir das Format stabilisieren. Es funktioniert für die Fans, für die Spieler und für das Tennis."

"Der Davis Cup spielt weiterhin eine einzigartige Rolle im Tennis", meinte der 65-Jährige weiter. Und auch der engeren Zusammenarbeit mit der Spielervereinigung ATP blickt Haggerty positiv entgegen, Weltranglisten-Punkte für Davis-Cup-Begegnungen kann er sich hingegen zum jetzigen Zeitpunkt nicht unbedingt vorstellen: "Es ist ein Gespräch, das wir jederzeit führen könnten, aber wir denken beide, dass es nicht notwendig ist."

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