Davis Cup: 1:1 - Kohlschreiber patzt gegen Gerasimov

Philipp Kohlschreiber hat nach dem Erfolg von Jan-Lennard Struff gegen Ilya Ivashka nicht nachlegen können. Kohlschreiber unterlag Egor Gerasimov mit 6:4, 5:7 und 6:7 (3) und musste damit im Davis-Cup-Duell gegen Weißrussland das 1:1 hinnehmen.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 06.03.2020, 20:44 Uhr

Philipp Kohlschreiber im deutschen Nationaltrikot
© Getty Images
Philipp Kohlschreiber im deutschen Nationaltrikot

Kohlschreiber erwischte einen perfekten Start, nahm seinem Gegner gleich dessen erstes Aufschlagspiel ab. Das reichte dem Routinier dann auch, um den ersten Satz nach knapp 40 Minuten mit 6:4 für sich zu entscheiden. Gerade im letzten Spiel deutete Gerasimov aber an, dass er nun besser ins Match gefunden hatte.

Eng wurde es für Deutschland im sechsten Spiel des zweiten Satzes, in dem Kohlschreiber mehrere Breakchancen Gerasimovs abwehren konnte. Zumeist mit guten Aufschlägen. Wenige Minuten später holte sich Gerasimov mit einem Vorhandschuss zwei Satzbälle, den ersten wehrte Kohlschreiber spektakulär, den zweiten zweckmäßig ab. Beim Stand von 5:6 und 15:40 aus Sicht von Kohlschreiber war es dann aber so weit: Gerasimov versenkte einen Vorhand-Passierball im Feld, stellte den Satzausgleich her.

Struff holt ersten Punkt für Deutschland

In der Entscheidung hatte Philipp Kohlschreiber zunächst die besseren Chancen: Eine gleich im ersten Spiel, bei 2:2 konnte die deutsche Nummer zwei dann ein 0:40 nicht nutzen. Noch mehr grämen musste sich allerdings Egor Gerasimov, der sich, analog zu Durchgang zwei, beim Stand von 6:5 zwei Break-, diesmal also Matchbälle holte. Kohlschreiber wehrte mit zwei ordentlichen Aufschlägen ab, rettete sich ins Tiebreak. Da ging Gerasimov zweimal mit einem Minibreak in Führung, erspielte sich drei weitere Matchbälle. Und nutzte mit einem Rückhand-Winner gleich den ersten.

Im ersten Match hatte sich Jan-Lennard Struff sicher mit 6:4 und 6:4 gegen Ilya Ivashka durchgesetzt. Am Samstag geht es zunächst mit dem Doppel weiter. Deutschland tritt dabei voraussichtlich mit den French-Open-Champions von 2019, Kevin Krawietz und Andreas Mies, an.

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Freitag
06.03.2020, 20:40 Uhr
zuletzt bearbeitet: 06.03.2020, 20:44 Uhr