Davis Cup: Michael Kohlmann schaut lieber auf das eigene Team - Ohne Zverev, aber mit viel Selbstvertrauen

Der deutsche Davis-Cup-Kapitän Michael Kohlmann geht ohne Alexander Zverev in das Qualifier-Duell mit Peru. Das schmälert jedoch keineswegs die Vorfreude auf das Duell mit den Südamerikanern. 

von von Daniel Hofmann aus Düsseldorf
zuletzt bearbeitet: 04.02.2026, 13:57 Uhr

Michael Kohlmann blickt zuversichtlich auf die Davis-Cup-Partie gegen Peru. Ohne Alexander Zverev und Daniel Altmaier, mit Yannick Hanfmann, Jan-Lennard Struff, Kevin Krawietz und Tim Pütz bietet der deutsche Davis-Cup-Kapitän jedoch viel Erfahrung in Düsseldorf auf.

Zudem komplettiert Justin Engel die deutsche Equipe. Gedanken, dass das Team gegen das junge peruanische Aufgebot auf Grund des Alters Probleme bekommen kann, hält Kohlmann in der ersten Pressekonferenz am Mittwoch für ausgeschlossen: “Da sehe ich gar keinen Grund für. Und selbst wenn, dann haben wir mit Justin einen Spieler im Team, der den Jungs in nichts nachsteht.”

Erstes Training am Montagabend in Düsseldorf

Für Michael Kohlmann begann die Woche mit dem Team ganz nach seinem Geschmack. Das Team besuchte am Sonntag gemeinsam das Heimspiel von Borussia Dortmund gegen Heidenheim. Für die BVB-Fans Kohlmann und Struff ein Selbstgänger. Doch auch die Teamkollegen waren laut dem Coach von dem Besuch angetan.

Seit Montag bereitet sich das deutsche Team auf das Heimspiel vor. Zunächst noch im Tennis Resort Meerbusch, wie Kohlmann berichtet. “Wir konnten dort auf demselben Belag trainieren, der auch hier verlegt ist. Erst am Montagabend haben wir dann die erste Einheit in der Halle abhalten können.” Je näher das Duell rückt, ist auch die Gegneranalyse ein Thema. “Ich habe mir die Matches von Gonzalo Bueno bei den Australian Open angeschaut. Da geben wir den Spielern schon etwas mit”, verrät der deutsche Teamchef. “Letztendlich schauen wir aber natürlich in erster Linie auf uns selbst”.

Ohne Zverev, aber mit dem Publikum im Rücken

Dass Alexander Zverev beim diesjährigen Aufgalopp fehlt, ist für Michael Kohlmann kein Thema mehr: “Wir sind mit ihm im ständigen Austausch. Nach seinem Halbfinalduell war klar, dass er hier nicht spielen kann.” Daniel Altmaier zieht es in der kommenden Woche bereits nach Südamerika. Der aktuell zweitbeste deutsche Profi möchte den Sandplatzswing nutzen, um wertvolle ATP-Punkte zu sammeln.

Das DTB-Team geht auch ohne seine Topspieler als Favorit in das Duell mit Peru. Auch weil die deutsche Auswahl sich in eingen Momenten auf die Unterstützung des Publikums verlassen kann. Natürlich soll der Weg wieder in die Davis Cup Finals nach Bologna führen. “Es wäre auch seltsam, wenn unser Anspruch ein anderer wäre”, sagt Kohlmann in der Pressekonferenz zum Abschluss. Das Selbstvertrauen beim deutschen Team stimmt bereits.

von von Daniel Hofmann aus Düsseldorf

Mittwoch
04.02.2026, 13:27 Uhr
zuletzt bearbeitet: 04.02.2026, 13:57 Uhr