Davis Cup: Ohne Heimvorteil im Nachteil? Peru setzt auf den Nachwuchs
Seit einigen Tagen bereitet sich das peruanische Team in Düsseldorf auf die Davis-Cup-Partie gegen Deutschland vor. Die Südamerikaner bringen ein interessantes Aufgebot mit. Kapitän Luis Horna setzt vor allem auf zwei junge Talente.
von Daniel Hofmann
zuletzt bearbeitet:
05.02.2026, 12:16 Uhr

Erstmals trifft das deutsche Davis-Cup-Team am kommenden Freitag und Samstag auf Peru. Die Südamerikaner schafften im Herbst den Sprung in die höchste Riege des Nationenturniers mit einem 3-1 gegen Portugal. Der Heimvorteil in der Hauptstadt Lima war dabei ein echtes Pfund. Dieser wird beim Auftritt in Düsseldorf fehlen, trotzdem darf die Mannschaft um Topspieler Ignacio Buse keineswegs unterschätzt werden.
Der 21-Jährige Buse gewann im vergangenen Jahr seine ersten beiden Challenger-Titel und stieß erstmals in die Top 100 der ATP-Weltrangliste vor. Dem Rechtshänder werden noch größere Lorbeeren zugetraut als der aktuelle Karrierebestwert mit Platz 98 und die Entwicklung der letzten Monate spricht dabei defintiv für einen weiteren Aufwärtstrend. Der Vorteil von Yannick Hanfmann und Jan-Lennard Struff liegt neben den spielerischen Qualitäten natürlich in der Erfahrung.
Ehemaliger Top-100-Spieler im Team
Mit Gonzalo Bueno startet ein weiterer junger Profi für die Gäste. Ebenfalls erst 21 Jahre und mit einem Karrierehöchstwert von Rang 205, sowie bereits drei Challenger-Titeln, ist die Wettkampfhärte mehr als nachgewiesen. Mit dem 30-Jährigen Juan Pablos Varillas, immerhin vor drei Jahren die Nummer 60 der Welt, und Doppelspezialist Arklon Huertas del Pino (31 Jahre) stehen Team-Kapitän Luis Horna zudem zwei erfahrene Tourspieler zur Verfügung.
Im Doppel liegt für die DTB-Auswahl mit Kevin Krawietz und Tim Pütz der wohl größte Vorteil. Doch auch in die Einzel dürfte in jedem Match das Team von Michael Kohlmann als Favorit starten. Dem eigenen Heimvorteil sei Dank.
