Davis Cup: Peter Gojowczyk unterliegt Evans - Deutschland liegt 0:1 zurück

Peter Gojowczyk (ATP-Nr. 86) hat das Auftakteinzel zwischen Deutschland und Großbritannien verloren.

von Florian Goosmann
zuletzt bearbeitet: 30.11.2021, 17:13 Uhr

Peter Gojowczyk ist in der French-Open-Qualifikation eine Runde weiter
© Getty Images
Peter Gojowczyk

Nichts war's mit dem Überraschungspaket zu Beginn für Peter Gojowczyk. Der Münchner unterlag nach einer nervösen Vorstellung dem starken Briten Dan Evans mit 2:6, 1:6.

Gojowczyk hatte von Beginn an große Probleme mit dem Aufschlag, wirkte angespannt und konnte sein offensives, risikoreiches Tennis nie so wirklich auspacken. Er lag schnell mit Doppelbreak und 0:4 zurück, auch im zweiten Durchgang nahm ihm Evans direkt das Service ab. Die Nummer 25 im ATP-Ranking spielte sein berühmtes schlaues Spiel, mit dem gefühlvollen Rückhandslice und der offensiven Vorhand. Und vor allem spielte er fast ohne leichte Fehler: nur 8 waren's am Ende, bei Gojowczyk hingegen 29.

Herrlich: Evans' Slice-Passierball zum zweiten Break und 4:1 - die Entscheidung. Am Ende bretterte Evans auch noch zwei durchgezogene Rückhände an Gojowczyk vorbei zum verdienten Sieg.

Gojowczyk war für Dominik Koepfer auf die zweite Einzelposition gerückt, laut Teamchef Michael Kohlmann aufgrund seiner starken Trainingseindrücke und der 2:0-Bilanz gegen Gegner Evans - die Matches allerdings stammten aus 2013 und 2016 von Challenger-Turnieren. Evans indes zeigte sich im Anschluss froh, gegen Gojowczyk gespielt zu haben, er liege ihm wohl auch mehr als Koepfer, lasse ihn sein Spiel besser aufziehen./

Es liegt nun an Jan-Lennard Struff (ATP-Nr. 51), im Topspiel gegen Cameron Norrie für den Ausgleich zu sorgen. Norrie (ATP-Nr. 12) geht in dieses Spiel jedoch ebenso als Favorit.

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von Florian Goosmann

Dienstag
30.11.2021, 17:07 Uhr
zuletzt bearbeitet: 30.11.2021, 17:13 Uhr