Davis Cup: Stolpersteine und Comebacks

Im Davis Cup wird es in dieser Woche zu kleineren und größeren Comebacks kommen. Und ein paar „große“ Nationen müssen aufpassen.

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 14.09.2026, 10:41 Uhr

Dieser Pott wird erst im November ausgespielt
© Getty Images
Dieser Pott wird erst im November ausgespielt

Auf der ATP-Tour sind ein paar Tage Durchschnaufen angesagt, aber nachdem Tennis ja ein professioneller Ganzjahressport ist, ruht der Spielbetrieb natürlich nicht. Denn im Davis Cup werden einige (Vor-)Entscheidungen fallen.

Auf der obersten Etage geht es um die Qualifikation für das Finalturnier in Bologna. Die Titelverteidiger aus Italien sind fix gesetzt, um die restlichen sieben Plätze bewerben sich, keine Überraschung, 14 Nationen. Besonderes Augenmerk könnte man dabei in Richtung Chile legen. Dort müssen nämlich die Spanier antreten - und das Team von David Ferrer mit dies ohne Carlos Alcaraz. Stattdessen müssen Rafael Jodar und Daniel Merida die Kohlen aus dem Feuer holen. Und das könnte gegen Alejandro Tabilo und Cristian Garin spannend werden.

Rune und Fonseca kommen zurück

Der große Schlager wird allerdings in Prag ausgetragen. Denn da empfangen die Tschechen mit Jakub Mensik, Jiri Lehecka und Kapitän Tomas Berdych die USA, die auf Ben Shelton, Taylor Fritz und Tommy Paul setzen. Da kann alles passieren.

In der Relegation wird es dagegen ein großes und ein kleineres Comeback geben. Denn Holger Rune wird nach fast einjähriger Absenz wieder in einem professionellen Tennismatch aufschlagen, und zwar zuhause gegen Bulgarien. Und ich Joao Fonseca, der auf die US Open verzichten musste, will sich das Treffen mit der Schweiz (und damit Stan Wawrinka) in Rio de Janeiro nicht entgehen lassen

von Jens Huiber

Dienstag
15.09.2026, 09:55 Uhr
zuletzt bearbeitet: 14.09.2026, 10:41 Uhr