"Die Toilette runterspülen" - Danielle Collins ist kein Fan der Fünf-Satz-Idee

Danielle Collins ist aktuell nicht auf der Tour aktiv, schaltet sich nun aber in die Diskussion um die Einführung der fünf Sätze bei Frauen auf Grand-Slam-Ebene ein. Und findet für ihre Abneigung deutliche Worte.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 08.02.2026, 12:21 Uhr

Danielle Collins möchte, dass bei den Grand Slams alles so bleibt, wie es aktuell ist.
© Getty Images
Danielle Collins möchte, dass bei den Grand Slams alles so bleibt, wie es aktuell ist.

Viele aktive Spielerinnen und ehemalige Profis diskutieren seit dem Ende der Australien Open über die Idee der Fünf-Satz-Matches im Frauenwettbewerb. Auch wenn sich vorerst nichts ändern wird, tauschen alle Beteiligten jedoch mit Herzblut ihre Argumente raus. Danielle Collins findet für die Idee drastische Worte.

“Diese Ideen sollten wir in der Toilette herunterspülen”, sagte die 32-Jährige in einem gemeinsamen Podcast mit CoCo Vandeweghe und Brad Gilbert. Collins widersprach damit ihren beiden Gesprächspartnern vehement, die der Idee einer Einführung von fünf Sätzen bei den Frauen durchaus angetan waren.

Collins auch gegen eine Mischung

Die aktuell auf Grund von Rückenproblemen pausierende Collins findet vor allem eine Mischung aus Drei- und Fünfsatzmatches nicht ansprechend. In Melbourne kam die Idee auf, dass erst ab dem Viertelfinale Fünf-Satz-Matches gespielt werden sollen. Zuvor würden die ersten Runde weiterhin über maximal drei Sätze gespielt werden.

Die US-Amerikanerin möchte keine Veränderungen im jetzigen System: “Aus meiner Sicht macht das alles keinen Sinn”. Bei ihrer baldigen Rückkehr auf der Tour muss Danielle Collins vorerst auch keine Innovationen befürchten.

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Sonntag
08.02.2026, 15:35 Uhr
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