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Erste Bank Open: Daniil Medvedev - "Es fühlt sich perfekt an"

Daniil Medvedev zeigte sich nach seinem Triumph bei den Erste Bank Open in Wien naturgemäß überglücklich. Auch Finalgegner Denis Shapovalov zog ein positives Resümee.

von Nikolaus Fink
zuletzt bearbeitet: 30.10.2022, 20:16 Uhr

Daniil Medvedev holte in Wien den Titel
© Getty Images
Daniil Medvedev holte in Wien den Titel

von Nikolaus Fink aus der Wiener Stadthalle

Um Punkt 18:02 Uhr betrat Daniil Medvedev zum letzten Mal in diesem Jahr den Pressekonferenzsaal der Wiener Stadthalle. Vor sechs Tagen hatte der 26-Jährige in diesem zum ersten Mal Platz genommen und dabei angesichts seiner durchwachsenen Saison durchaus nachdenklich gewirkt. Nun, am Sonntag, wirkte der US-Open-Sieger von 2021 völlig gelöst. Kein Wunder, hatte er bei den Erste Bank Open doch zweifellos seine besten Leistungen seit den Australian Open gezeigt.

"Es fühlt sich perfekt an", meinte Medvedev nach dem umkämpften Finalerfolg über Denis Shapovalov. "Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Ich habe mein erstes Turnier als Vater sofort gewonnen". Für den Russen markierte der Triumph in der österreichischen Bundeshauptstadt den zweiten Saisontitel, insgesamt hält Medvedev in seiner Karriere nun bei 15 Turniersiegen.

Medvedev: Djokovic größter Konkurrent in Paris und Turin

Gegen Shapovalov habe er insbesondere im dritten Satz ansatzweise perfektes Tennis gezeigt, so Medvedev, der nun auch in Paris-Bercy und bei den ATP Finals in Turin zu den großen Favoriten zählt. Als größten Konkurrenten für die zwei verbliebenen Turniere machte der 26-Jährige Novak Djokovic aus, auch Rafael Nadal traue er einiges zu. 

Selbst fühle er sich körperlich noch frisch, meinte Medvedev. Das sei nicht immer so gewesen. "In meinen ersten Spielzeiten auf der Tour war ich tot, als ich nach Bercy gekommen bin." In der französischen Hauptstadt trifft der ehemalige Weltranglistenerste auf Sebastian Korda oder Alex de Minaur, im Viertelfinale könnte es zum Duell mit Basel-Champion Felix Auger-Aliassime kommen.

Shapovalov blickt nach vorne

Dessen Landsmann, Denis Shapovalov, zeigte sich unterdessen trotz der Finalniederlage alles andere als niedergeschlagen. Er interessiere sich aktuell nicht für Turniersiege, so der 23-Jährige in der Pressekonferenz nach dem Match: "Ich will so weiterspielen wie jetzt. Dann werden die Titel kommen."

"Ich bin glücklich darüber, wie ich spiele. Vor einem Jahr hätte er mich wahrscheinlich 6:2 und 6:2 geschlagen. Ich habe einen großen Fortschritt gemacht", führte Shapovalov weiter aus. Anders als Medvedev kommt der Kanadier in Paris nicht in den Genuss eines Freiloses, in Runde eins geht es für ihn gegen Francisco Cerdundolo. "Ich fühle mich mental noch recht frisch. Das ist für mich super wichtig."

Hier das Einzel-Tableau in Wien

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