Europameisterschaft der Tennisprofis feiert Premiere in Hamburg

Am Hamburger Rothenbaum wird im Jahr 2019 der Europameister der Tennisprofis gekürt. Der Sieger der Hamburg Open, wie das traditionsreiche ATP-Turnier in diesem Sommer zum ersten Mal heißen wird, gewinnt zugleich den Titel der „Open European Championships“.

von Pressemitteilung/red
zuletzt bearbeitet: 26.02.2019, 11:37 Uhr

In Hamburg ist großes Tennis im Anflug
© Getty Images
In Hamburg ist großes Tennis im Anflug

Dies gaben die neuen Veranstalter Sandra und Peter-Michael Reichel von der Matchmaker Sports GmbH bei einer Pressekonferenz am Montag im Beisein von Sportsenator Andy Grote, dem Präsidenten von Tennis Europe (TE), Vladimir Dmitriev, und DTB-Sportdirektor Klaus Eberhard im Hamburger Rathaus bekannt. Mit dem gemeinsamen Schulterschluss wird Deutschlands ältestes Tennisturnier, das in diesem Jahr seine 113. Auflage erlebt, in eine erfolgreiche Zukunft geführt.

Das ATP-Tour-500-Turnier vom 20. bis 28. Juli 2019 wird somit eine tennishistorische Premiere: Noch nie zuvor gab es eine EM für Profiakteure, bisher wurden nur Europameister im Junioren- und Seniorenbereich ermittelt. Die Reichel Business Group erhielt für den Kontinental-Wettbewerb der Berufsspieler nun von der europäischen Dachorganisation Tennis Europe (TE) den Zuschlag, mit Deutschland als „Host Country“ und Hamburg als „Host City“. Die Veranstalter dankten dem Board of Directors von Tennis Europe, dem TE-Präsidenten Dmitriev und CEO Thomas Hammerl daher für das entgegengebrachte Vertrauen.

Alexander Zverev ist der Wunschspieler für Hamburg

Wer tatsächlich am Start sein wird, soll sich nach den US-Hartplatz-Turnieren in Indian Wells und Miami genauer definieren lassen. Ziel sei es natürlich, die deutsche Nummer eins, Alexander Zverev, den gebürtigen Hamburger, für eine Start zu gewinnen. Dies hänge aber auch maßgeblich davon ab, ob ab 2020 weiterhin auf Sand gespielt wird. Ein Umstieg auf Hartplatz käme Zverev sicherlich gelegen.

Die Suche nach einem Titelsponsor läuft auf Hochtouren, gerechnet wird mit einem solchen bzw. einem schlagkräftigen Sponsoren-Konsortium erst 2020.

Vater und Tochter Reichel sicherten sich in einem Gesamtpaket darüber hinaus auch die Rechte an einer Frauen-Europameisterschaft. Die Hamburg-Open-Veranstalter und der Deutsche Tennis Bund (DTB) streben an, auch diesen Wettbewerb verbunden mit einer WTA-Lizenz nach Hamburg zu holen. Zuletzt hatte 2002 ein WTA-Event an der Alster stattgefunden.

Auch U-21-EM in Hamburg

„Hamburg soll im Juli zur ‚Active Tennis City‘ werden – und zur Tennishauptstadt Europas“, sagte die neue Turnierdirektorin Sandra Reichel. An verschiedenen Plätzen in der Stadt werden Tennis-Aktionen stattfinden, für Spitzentalente genauso wie für Breitensportler. So ist unter anderem eine Roadshow durch zahlreiche Hamburger Stadtteile geplant, bei der Tennis-Interessierte ihre ersten Erfahrungen auf dem Court sammeln können.

In der Vorwoche der Hamburg Open wird zudem eine U21-EM in Hamburg ausgetragen. Der Topnachwuchs aus 50 nationalen Mitgliedsverbänden nimmt daran teil. Nach dem Vorbild der ATP-NextGen-Finals in Mailand, dem Saisonfinalturnier der besten Profis bis 21 Jahre, wird in einem in die Zukunft gerichteten Wettkampfmodus gespielt. Dabei sollen alle europäischen Nationen einen Startplatz sicher haben.

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Montag
25.02.2019, 18:45 Uhr
zuletzt bearbeitet: 26.02.2019, 11:37 Uhr

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