Fed-Cup-Endrunde findet erst 2021 statt

Das Fed-Cup-Finalturnier in Budapest wird erst im kommenden Jahr nachgeholt. Der Tennis-Weltverband (ITF) teilte am Freitag mit, dass eine Neuansetzung der im April wegen der Coronakrise abgesagten Veranstaltung im laufenden Jahr nicht mehr möglich sei. 

von SID / tennisnet
zuletzt bearbeitet: 27.06.2020, 14:33 Uhr

Caroline Garcia hat das französische Team in das Fed-Cup-Halbfinale geführt
© Getty Images
Caroline Garcia, Alizé Cornet, Kristina Mladenovic

Gespielt werden soll nun vom 13. bis 18. April 2021 mit den bereits qualifizierten zwölf Teams, darunter auch die deutsche Frauen-Mannschaft um Teamchef Rainer Schüttler. Der ursprüngliche Wettbewerb des Jahres 2021 entfällt, zur Saison 2022 kehrt das Turnier wieder zum gewohnten Rhythmus zurück.

"Natürlich ist es schade, aber wir haben irgendwie damit gerechnet. Wir alle haben uns sehr auf die Finals gefreut und hätten gerne in diesem Jahr in Budapest gespielt. Am Ende ist die Absage für 2020 aber wohl die richtige Entscheidung. In diesem Jahr ist eben alles anders", sagte Barbara Rittner, Head of Women's Tennis im Deutschen Tennis Bund (DTB). Die deutschen Damen hatten sich Anfang des Jahres mit einem 4:0 gegen Brasilien für die Endrunde qualifiziert

Mitte Juni hatten die ITF sowie die Profitouren ATP und WTA den neuen Kalender für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs veröffentlicht. Im August sollen die Turniere wieder beginnen, erster Höhepunkt sind die US Open ab dem 31. August.

Am Freitag war ebenfalls bekannt gegeben worden, dass auch das Davis-Cup-Finale in Madrid erst 2021 stattfinden wird.

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von SID / tennisnet

Samstag
27.06.2020, 19:25 Uhr
zuletzt bearbeitet: 27.06.2020, 14:33 Uhr