Fed Cup: Kristina Mladenovic und Caroline Garcia fixieren Frankreichs Finaleinzug

Kristina Mladenovic und Caroline Garcia haben in Rouen den Finaleinzug der französischen Fed-Cup-Mannschaft fixiert. Die beiden besiegten die rumänische Paarung Simona Halep und Monica Niculescu mit 5:7, 6:3 und 6:4.

von Nikolaus Fink
zuletzt bearbeitet: 21.04.2019, 22:06 Uhr

Kristina Mladenovic und Caroline Garcia sprechen sich ab
© Getty Images
Kristina Mladenovic und Caroline Garcia

Den besseren Start auf dem Sandplatz erwischten die Rumäninnen, die anstelle der am Knöchel verletzten Irina-Camelia Begu auf Simona Halep setzten. Sie und ihre Partnerin Monica Niculescu nahmen den French-Open-Siegerinnen des Jahres 2016 den Aufschlag zum 2:1 ab, mussten aber gleich darauf das Rebreak zum 2.2 hinnehmen.

Danach ging es bis zum 5:5 ohne Aufschlagverlust weiter, bevor die Rumäninnen wieder zuschlugen. Insbesondere Niculescu zeigte in dieser Phase des Spiels eine herausragende Leistung und war hauptverantwortlich dafür, dass die Gäste den ersten Satz mit 7:5 für sich entschieden.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs mussten beide Teams zunächst jeweils eine Breakmöglichkeit abwehren, ehe die von Julien Benneteau trainierten Französinnen mit 3:1 in Führung gingen. Durch ein weiteres Break gingen die Gastgeber mit 5:1 in Führung. Da nützte sogar ein schnelles Rebreak von Halep und Niculescu nichts mehr - Garcia und Mladenovic holten sich den zweiten Satz mit 6:3 und schickten die Begegnung somit in einen alles entscheidenden dritten Abschnitt.

Frankreich trifft im Finale auswärts auf Australien

In diesem mussten die Französinnen in ihrem ersten Servicegame drei Breakbälle entschärfen. Wenig später war es dann das rumänische Duo, das unter Druck stand. Mit drei herausragenden Aufschlägen bei 0:40 konnte Halep sich und ihre Partnerin im Stile einer ganz großen Championesse aus der Bedrängnis bringen und auf 3:2 stellen.

Beim Stand von 4:4 konnte die Roland-Garros-Siegerin des Vorjahres dem Druck aber nicht mehr standhalten, mit einem Doppelfehler schenkte sie den Französinnen das Break. Garcia und Mladenovic blieben anschließend cool und fixierten durch den hart umkämpften Erfolg den 3:2-Erfolg Frankreichs über Rumänien.

Im Finale trifft Frankreich am 9. und 10. November auswärts auf Australien. Die Australierinnen setzten sich in einem nicht minder spannenden Duell gegen Weißrussland ebenfalls mit 3:2 durch.

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21.04.2019, 22:00 Uhr
zuletzt bearbeitet: 21.04.2019, 22:06 Uhr

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