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Fragen und Antworten zu den US Open 2026

Greift Alexander Zverev nach seinem zweiten Grand-Slam-Titel? Die Chance in New York ist durchaus groß. Der SID blickt auf die wichtigsten Fragen zum nächsten Tennis-Highlight.

von SID
zuletzt bearbeitet: 26.08.2026, 10:04 Uhr

Carlos Alcaraz wird bei den US Open 2026 aufschlagen
© Getty Images
Carlos Alcaraz wird bei den US Open 2026 aufschlagen

Was steht an?

Die US Open - das vierte und letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres. Das Turnier mit dem beeindruckenden Arthur Ashe Stadium, der mit aktuell rund 23.000 Plätzen größten Tennisarena der Welt, beginnt am Sonntag und geht bis zum 13. September. In New York, wo es laut und emotional zur Sache geht, sind in allen Wettbewerben insgesamt 108 Millionen US-Dollar (ca. 93 Mio. Euro) ausgelobt. Die Sieger im Einzel erhalten 5,5 Mio. US-Dollar und 2000 Punkte für die Weltrangliste.

Wie ist die Situation bei den Männern?

Es dürfte spannend werden - das Rennen um den Titel erscheint so offen, wie wohl seit Jahren nicht mehr. Der Weltranglistenerste Jannik Sinner fehlt wegen einer Knieverletzung. Titelverteidiger Carlos Alcaraz kehrt nach monatelanger Auszeit nach einer Handgelenksverletzung zurück - aber in welcher Form? Und French-Open-Sieger Alexander Zverev konnte in der Vorbereitung nicht wirklich überzeugen. Neben Altstar Novak Djokovic, der weiter Majortitel Nr. 25 im Kopf hat, dürften sich viele weitere Verfolger Chancen ausrechnen.

Kann Zverev trotz der Rückschläge in Montréal und Cincinnati angreifen?

Das ist sein großes Ziel - und mit dem erstmals an Position eins gesetzten Hamburger dürfte auch zu rechnen sein. Bei allen Grand Slams in diesem Jahr kam der 29-Jährige mindestens bis ins Halbfinale. Nach der großen Befreiung mit dem Titelgewinn in Paris spielte Zverev auch in Wimbledon groß auf und scheiterte im Endspiel erst an Sinner. Im Best-of-Five-Modus kann der Olympiasieger von Tokio seine körperliche Stärke noch besser ausspielen und stand 2020 in New York schon einmal zwei Punkte vor dem Titelgewinn.

Wie ist die Situation bei den Frauen?

Ähnlich offen wie im Männerfeld. Der Weltranglistenersten Aryna Sabalenka aus Belarus ist in diesem Jahr die Dominanz abhanden gekommen. Auch die Polin Iga Swiatek spielt eine durchwachsene Saison, sammelte aber zuletzt mit dem Titel in Toronto wichtiges Selbstvertrauen. Zum engeren Kreis der Favoritinnen zählen neben der Weltranglistenzweiten Jelena Rybakina aus Kasachstan auch Coco Gauff und Jessica Pegula, die auf die Unterstützung der heimischen Fans setzen können.

Welche deutschen Profis wollen noch für Furore sorgen?

Allen voran ist Jan-Lennard Struff zu nennen, der in Wimbledon mit seinem Viertelfinaleinzug überraschte. Bei den Männern sind dazu der Karlsruher Yannick Hanfmann und der Kempener Daniel Altmaier direkt qualifiziert. Bei den Frauen sind die Aussichten wenig rosig. Kämpferin Laura Siegemund nimmt sich eine Auszeit und lässt das Topevent aus. Deutsche Nummer eins ist die Hamburgerin Tatjana Korpatsch, dazu schlagen auch die formschwache Eva Lys, Tatjana Maria und Ella Seidel auf.

Welcher Sender überträgt?

Die Rechte liegen bei Sky und dem Streamingdienst Sporteurope.tv, die jeweils umfangreich berichten.

von SID

Mittwoch
26.08.2026, 16:45 Uhr
zuletzt bearbeitet: 26.08.2026, 10:04 Uhr