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French Open 2021: Großes Tennis - der Doppel-Sonntag auf Simonne-Mathieu

Das drittgrößte Stadion bei den French Open war am Sonntag ausschließlich den Doppelspielern vorbehalten. Es entwickelten sich ein paar fantastische Matches.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 06.06.2021, 22:05 Uhr

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Iga Swiatek ist auch im Doppel eine Macht
© Getty Images
Iga Swiatek ist auch im Doppel eine Macht

Pro-Tipp für alle Tennisfans: Man sollte einfach mal wieder mehr Doppel schauen, auch wenn es etwas länger dauert. 3:11 Stunden etwa. So lange haben sich Bethanie Mattek-Sands und Iga Swiatek mit dem an Position eins gesetzten Doppel Elise Mertens und Su-Wei Hsieh am Sonntag gematcht, dabei sieben Matchbälle abgewehrt und damit das Viertelfinale erreicht. Zu sehen war dies auf dem Court Simonne-Mathieu, der ganz den Doppel-SpielerInnen gewidmet war.

Mit Recht. Denn gerade die erwähnte Partie hat wunderbares Tennis gebracht, das auch vom Gegensatz der Spielstile der Beteiligten gelebt hat. Jedes Team hatte eine Frau für das Grobe und also die Power (Swiatek und Mertens) und eine Frau für die sensiblen Volleys, die geschmeidigen Überkopf-Bälle - und im Fall von Bethanie Mattek-Sands - auch eine Cheerleaderin, die sich selbst und ihre Partnerin wie gewohnt mitriss.Die US-Amerikanerin spielt ein Tennis der ganz alten Schule. Und das spricht überhaupt nicht gegen sie. Konventioneller Griff beim Volley, unfassbar flink auf den Beinen, ganz sicher bei den Smashs. Großartig anzusehen. Su-Wei Hsieh steht Mattek-Sands in diesen Aspekten um nicht viel nach, am Ende mussten Mertens und Hsieh aber den liegen gelassenen Chancen nachtrauern. Und nach dem 7:5, 4:6 und 5:7 als Verliererinnen vom Platz gehen.

Struff und Haase ausgeschieden, Pütz und Krawietz weiter

Unmittelbar im Anschluss sorgten auch Jan-Lennard Struff und Robin Haase für großes Drama. Gegen die Lokalmatadoren Pierre-Hugues Herbert und Nicolas Mahut gewannen der Deutsche und sein niederländischer Partner den ersten Satz mit 6:0. Die Franzose, die jedes der vier Grand-Slam-Turniere mindestens einmal gemeinsam gewonnen hatten, schafften das Comeback, gewannen mit 0:6, 6:3 und 7:6 (5).

Im Doppel ist bei den Männern in diesem Jahr wirklich alles möglich, zumal nach dem COVID-bedingten Ausscheiden der besten Paarung der Saison, Nikola Mektic und Mate Pavic. An deren Stelle sind Pablo Andujar und Pedro Martinez ins Feld gerutscht, die diese Gelegenheit dankend annahmen und nach drei Siegen schon im Viertelfinale stehen. Wie auch Kevin Krawietz, dessen dritter Erfolg in Folge am Bois de Boulogne keineswegs ausgeschlossen scheint. Tim Pütz sollte man mithin auch nicht vergessen. Der steht nämlich mit Stammpartner Hugo Nys schon im Viertelfinale.

Hier das Doppel-Tableau der Frauen

Hier das Doppel-Tableau der Männer

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