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French Open: Barbora Krejcikova - "Kann es noch nicht glauben"

Barbora Krejcikova hat bei den French Open 2021 für die ganz große Sensation gesorgt und sich zum Double-Champion gekürt. So richtig glauben kann das die Tschechin noch nicht. 

von Michael Rothschädl
zuletzt bearbeitet: 16.06.2021, 15:30 Uhr

Barbora Krejcikova hat bei den French Open 2021 gleich zwei Titel gewonnen
Barbora Krejcikova hat bei den French Open 2021 gleich zwei Titel gewonnen

Der Triumph von Barbora Krejcikova, er ist aus vielerlei Hinsicht ein ganz spezieller. Da wäre zum einen der Umstand, dass es seit ziemlich exakt 21 Jahren keiner Dame mehr gelungen war, am Bois de Bolougne mit dem Einzel- und Doppeltitel im Gepäck abzureisen. Oder die Tatsache, dass es sogar satte vierzig Jahre zurückliegt, dass in der Haupstadt Frankreichs eine Tschechin den Grand-Slam-Titel im Einzel davontragen konnte. 

Und obendrauf war der Titel für die Tschechin, im November des Vorjahres gerade einmal auf Platz 65 der WTA-Weltrangliste zu finden, eine riesengroße Sensation. Dass die Tschechin im Doppel durchaus ihre Qualitäten besitzt, war vor den French Open klar, dass die 25-Jährige aber auch alleinstehend zu Großem fähig ist, dass hätten Krejcikova vor dem Turnier wohl nur die Wenigsten attestiert. 

Krejcikova möchte Inspiration sein

Nundenn: Am Ende hat die Tschechin alle eines Besseren belehrt und unterm Eiffelturm für die große Sensation gesorgt. So richtig glauben kann sie das selbst noch nicht: "Es ist ein wahr gewordener Traum. Ich kann es noch nicht wirklich glauben. Es wird vielleicht noch ein bisschen länger dauern. Es wird mehr Zeit in Anspruch nehmen. Bis jetzt genieße ich es einfach. Ich genieße einfach diese ganze Aufmerksamkeit. So etwas habe ich noch nie erlebt", erklärte die Weltranglisten-15. gegenüber der WTA. 

Ihre Geschichte könnte nun eine Inspiration für junge Spielerinnen sein, wie Krejcikova betont: "Meine Reise, ich denke, sie ist inspirierend, weil ich vor neun Monaten tatsächlich aus den Top 100 raus war. Ich hatte das Etikett, dass ich ein Doppelspieler bin. Jetzt, neun Monate später, bin ich tatsächlich ein Einzel-Grand-Slam-Champion und die Welt hat sich einfach verändert."

Denn die Qualitäten der Konkurrenz sei groß, wie die Tschechin unterstreicht: "Ich habe einfach das Gefühl, dass es so viele Mädchen in der Umkleidekabine gibt, die die Fähigkeiten dazu haben. Wenn ich es tatsächlich kann, haben sie die Fähigkeit, es auch zu tun", betont die 25-Jährige, die nun einigermaßen wenig an ihrem Auftreten ändern möchte: "Ich versuche einfach, ich selbst zu sein und habe nicht wirklich vor, mich zu ändern."

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von Michael Rothschädl

Mittwoch
16.06.2021, 18:00 Uhr
zuletzt bearbeitet: 16.06.2021, 15:30 Uhr