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French Open: Guy Forget freut sich auf Roger Federer

Roger Federer wird aller Voraussicht nach Ende Mai nach dreijähriger Absenz wieder bei den French Open starten. Das hebt nicht nur bei den Fans die Stimmung.

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 30.01.2019, 11:39 Uhr

Guy Forget freut sich über die Rückkehr von Roger Federer
© Getty Images
Guy Forget

Guy Forget hat in seiner Eigenschaft als Turnierdirektor der French Open in den vergangenen Jahren einen wahren Marathon an Pressekonferenzen absolviert. Meist kreiste die Thematik um die Umbauarbeiten im Stade Roland Garros, 2016 etwa gab es auch die Umstände des Rückzugs von Rafael Nadal aufgrund einer Verletzung zu klären. Über einzelne Spieler spricht Forget nicht gerne, schließlich ist das zweite Grand-Slam-Turnier des Jahres größer als die Summe seiner Einzelteilnehmer.

Dennoch: Dass Roger Federer seit 2015 nicht mehr am Bois de Boulogne aufgeschlagen hat, war dann doch nicht im Sinne Forgets. Zweimal hatte der Maestro freiwillig auf einen Start bei den French Open verzichtet, einmal zwang Federer seine Knieverletzung zur Absage. Nun verdichten sich die Anzeichen, dass der 20-fache Major-Sieger in wenigen Monaten bei den French Open sein Comeback geben wird.

„Als wenn ein Pianist nicht regelmäßig spielen würde“

Guy Forget kann mit diesem Vorhaben viel anfangen. „Es überrascht mich nicht“, erklärte er gegenüber der L´Équipe. „Wonach sucht ein Spieler? Selbstvertrauen. Und Sie können mir glauben, Rogers Siege spielen da keine Rolle. Tennis ist so ein schöner Sport, oft aber auch sensibel. Es ist, als wenn ein Pianist nicht regelmäßig spielen würde. Er verliert seine Routine, manchmal denkt er zu sehr nach.“

Federers Erinnerungen zum Spiel auf Asche dürften in der Tat etwas eingerostet sein, nicht aber seine Bewegungsabläufe. Zumindest nach den Eindrücken von Guy Forget. „Wenn ich Roger beobachte, kommt er mir immer noch sehr schnell vor, nicht langsamer als zuvor. Und ich fühle, dass er immer noch diese Gier nach Siegen hat.“

In Paris hat Roger Federer erst einmal den Titel geholt, 2009 im Finale gegen Robin Söderling. Zwischen 2006 und 2011 stand der Schweizer allerdings vier weitere Male im Endspiel, verlor jeweils gegen Rafael Nadal. Sein Vorhaben, einige Turniere während der Sandplatzsaison mitzunehmen, hatte Federer im Rahmen der Australian Open formuliert.

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Mittwoch
30.01.2019, 11:57 Uhr
zuletzt bearbeitet: 30.01.2019, 11:39 Uhr

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