French Open: Jodar und sein Zwilling spielen ihr Nenngeld aus
Rafael Jodar steht bei seinem ersten Antreten bei den French Open im Achtelfinale.
von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet:
29.05.2026, 17:37 Uhr

Wo kann man modische Akzente setzen, wenn einem der Ausrüster dasselbe Outfit zugedacht hat? Nun: Alex Michelsen und Rafael Jodar, die sich am heutigen Freitag auf dem Court Simonne-Mathieu bespielen durften, haben die Unterschiede bei der Kopfbedeckung (Michelsen: blau; Jodar: weiß) und bei den Socken (Farbschema wie bei den Käppis) gesetzt. Ansonsten spielten das beinahe zwei Zwillinge gegeneinander: Beide großbewachsen, mit mächtigen Grundschlägen ausgestattet, aber eben auch noch nicht so lange im großen Business dabei.
Was vor allem für Jodar gilt, der erst in der Saison 2026 so richtig durchgestartet ist.Das aber so fulminant, dass er in Paris schon an Position 27 gesetzt startet. Gegen Michelsen waren die Unterschiede allerdings marginal. Den ersten Satz gewann Jodar im Tiebreak, im zweiten schlug er bei 6:5 zum Satz auf, leistete sich dann 20 schwache Minuten, die ihn sowohl den zweiten wie auch den dritten Durchgang kosteten.
Jodar im Achtelfinale gegen Carreno Busta
Nach 3:40 Stunden Spielzeit gingen die Spieler in die Kabine - aber nur kurz, um sich für den Entscheidungssatz frisch zu machen. Da hatte Jodar längst auch eine dunkle Kappe aufgesetzt, mehr äußere Ähnlichkeit ging fast nicht. Ein frühes Break konnte Michelsen zum 3:3 noch einmal ausgleichen - die letzten drei Spiele gingen aber an Rafael Jodar.
Der damit n das Achtelfinale einzog, für das sich Pablo Carrero Busta mit einem Vier-Satz-Erfolg gegen Thiago Augustin Tirante schon zuvor qualifiziert hatte. Optische Ähnlichkeiten zwischen den beiden Spaniern? Keine.
Hier das Einzel-Tableau in Roland-Garros
