French Open: Oberleitner scheidet trotz Matchbällen aus
Neil Oberleitner und Partner Petr Souza haben im Viertelfinale der French Open 2026 gegen Simone Bolelli und Andrea Vavassori mit 7:6 (7), 1:6 und 6:7 (12) verloren. Und dabei zwei Matchbälle vergeben.
von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet:
02.06.2026, 18:06 Uhr

Im achten Spiel des dritten Satzes zwischen Neil Oberleitner und Petr Nouza auf der einen und Simone Bolelli und Andrea Vavassori auf der anderen Seite musste Stuhlschiedsrichterin Aurelie Tourte kurz die Flucht ergreifen. Denn wiewohl das Dach über dem Court Suzanne-Lenglen geschlossen war, regnete es quer bis herunter auf den Court. Allerdings nur einige Sekunden lang. Dann konnten die beiden Doppelpaare wieder ihrer Arbeit nachgehen - und diese taten dies mit Verve.
Denn Oberleitner und Nouza, die als Außenseiter ins Match gegangen waren, zeigten sich abgesehen von einem kurzen Durchhänger im zweiten Satz von ihrer besten Seite. Und zwar so sehr, dass nach einer Spielzeit von 2:17 Stunden ein Champions-Tiebreak für die Entscheidung herhalten musste. Was auch Sara Errani und Francesca Schiavone aus der italienischen Box aufmerksam mitverfolgten.
Oberleitner und Nouza mit zwei Matchbällen
In der Entscheidung stand es schnell 3:0 für Nouza/Oberleitner, die in Paris ihr erstes gemeinsames Major bestreiten. Für Neil Oberleitner ist es überhaupt erst das zweite Grand-Slam-Turnier seiner Karriere, den ersten Auftritt gab es zu Beginn des Jahres bei den Australien Open and er Seite des Inders Sriram Balaji.
Die Führung in der Entscheidung war aber rasch dahin, beim ersten Seitenwechsel stand es schon wieder 3:3, beim nächsten lagen die Italiener mit 7:5 vorne. Bei 8:8 legte Bolelli einen Vorhand-Return ins Aus, das bedeutete Matchball für die Außenseiter. Den Bolelli und Vavassori mit fantastischer Defenisve abwehrten. Wenige Augenblicke später gelang Nouza beim Stand von 9:10 dasselbe.
Am Ende hieß es 14:12 für Bolelli und Vavassori. Die diesen Erfolg feierten, als hätten sie schon das Turnier gewonnen. Mit Recht. Denn Neil Oberleitner und Petr Nouza hatten eine große Leistung geboten.
