Rafael Nadal sprintet Richtung zweite Woche
Titelverteidiger Rafael Nadal ließ Andrey Kuznetsov bei den French Open in Paris nicht den Funken einer Chance.
von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet:
30.05.2015, 17:27 Uhr

Von Jens Huiber aus Paris
Wenn der Spielplan der French Open für ambitionierte Nachwuchskräfte Auftritte auf dem Court Suzanne Lenglen vorsieht, dürfen diese dies ruhig als weiteren Schritt zu womöglich immerwährendem Ruhm werten. Für Rafael Nadal hat ein Gastspiel auf dem zweitgrößten Platz im Stade Roland Garros hingegen eher einen Hauch von Majestätsbeleidigung, auch wenn der bekannt höfliche Spanier solches nie behaupten würde. Auch wenn parallel mitKevin AndersonundRichard Gasquet(Heimbonus!) zwei Fachkräfte ihrer Arbeit nachgehen, die weder die Erfolgsvita, noch das außerordentliche Können des neunmaligen Turniersiegers am Bois de Boulogne zu bieten haben.
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Nadal, der in diesem Jahr ohne einen Triumph bei den europäischen Sandplatzveranstaltungen nach Paris angereist war, machte das Beste aus seinem Auftritt – nämlich einen ausgesprochen kurzen. Auf der anderen Seite des Netzes durfte sich Andrey Kuznetsov versuchen, ein Russe, der den Ball ziemlich flach und ziemlich schnell über das Netz spielen kann. Wenn man ihn lässt. Rafael Nadal lässt niemanden freiwillig, in der PreiskategorieDjokovicoderMurraymuss er sich ab und zu dem Willen seiner Gegner unterwerfen. Kuznetsovs Wille war da, Glauben und Können haben an Tag sieben der French Open 2015 nicht ausgereicht.
Amerikanische Zusatzaufgabe
6:1, 6:3 und 6:2 nach exakt 121 Minuten, der Titelverteidiger schaffte den Sprung ins Achtelfinale beinahe ebenso mühelos wie sein nächster Gegner, der letzte verbliebene US-AmerikanerJack Sock. Der wiederum war mit dem jungen KroatenBorna Coricnicht nach der feinen englischen, sondern eher der schnellen amerikanischen Art verfahren, sieben Spielgewinne in drei Sätzen für Coric sprechen eine so deutliche wie überraschende Sprache. Nadal und Sock haben noch nie gegeneinander wettkampfmäßig auf dem Platz gestanden, für den US-Amerikaner kündigt sich ein unvergesslicher Montagnachmittag an.
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Alle Augen sind jedoch schon jetzt auf den kommenden Mittwoch gerichtet, die freudvolle Antizipation auf das Match-up zwischen Saison-Dominator Novak Djokovic und Nadal, der mit seinem Sieg gegen Kuznetsov eine Bilanz von 67:1 bei den French Open aufweist, erfasst schon jetzt all jene, die sich mit dem Tennissport beschäftigen. Sollte es so weit kommen, und davor hat das Tableau ja noch die erfolgreiche Bewältigung der Achtelfinals gesetzt, darf man eine Prognose wagen: Die Ansetzung von Djokovic-Nadal auf Court Suzanne Lenglen wäre höchst überraschend.
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