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French Open: Stefanos Tsitsipas lässt gegen Maxi Marterer nichts anbrennen

Stefanos Tsitsipas ist erfolgreich in die French Open 2019 gestartet. Der 20-jährige Grieche besiegte Maximilian Marterer in drei Sätzen.

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 26.05.2019, 14:39 Uhr

Stefanos Tsitsipas hat eine konzentrierte Leistung in Paris gereicht
Stefanos Tsitsipas hat eine konzentrierte Leistung in Paris gereicht

Von Jens Huiber aus Paris

Nicht ganz ein Jahr war vergangen - und Maximilian Marterer durfte dort anschließen, wo er 2018 aufgehört hatte: auf dem Court Philippe-Chatrier. Damals hatte der Franke gegen Rafael Nadal ein sehr ordentliches Match gezeigt, allerdings schon in Runde vier. In der aktuellen Ausgabe der French Open hatte Marterer wieder als Außenseiter, aber mit deutlich weniger Selbstvertrauen das größte Stadion im Stade Roland Garros betreten. Der Linkshänder wird aktuell auf Platz 110 der ATP-Charts geführt, der letzte Sieg auf der ATP-Tour rührt vom 1000er in Indian Wells her, dort gewann Marterer gegen Ugo Humbert.

Stefanos Tsitsipas dagegen hat ziemlich brillante Wochen hinter sich, mit dem Turniersieg in Estoril, der Finalteilnahme in Madrid und der Vorschlussrunde in Rom. Der 20-jährige Grieche ist als einer der hoffnungsvollen Außenseiter angereist, vorbehaltlich der Dominanz, die Novak Djokovic in Madrid und Rafael Nadal im Foro Italico wieder vermittelt haben.

Tsitsipas spart Kräfte

Keine Überraschung also, dass sich der griechische Aufsteiger im zweiten Match im größten Stadion der French Open recht problemlos mit 6:2, 6:2 und 7:6 (4) durchsetzte. Wichtig insofern für die Nummer sechs des Turniers, weil es in den frühen Runden eminent wichtig ist, Kräfte zu sparen. Frag nach bei Alexander Zverev, der mit seinem Tross nach dem späten Turniersieg in Genf am Sonntag in Paris eingetroffen ist. Und im vergangenen Jahr in den ersten drei Runden jeweils über fünf Sätze gehen musste.

#BETAHOMEFOWIN#

Tsitsipas begann die ersten beiden Sätze jeweils mit einem Break, dabei sollte es nicht bleiben. Der Mann aus Athen neigt bekanntlich dazu, sich in engen Spielsituationen noch offensiver auszurichten, gegen Marterer musste Tsitsipas dieses Facette zu selten zeigen. Beide Akteure hatten sich am frühen Vormittag parallel eingespielt, Tsitsipas mit Lorenzo Sonego, Marterer mit Yannick Hanfmann.

Im dritten Satz hielt Marterer besser mit, spielte sich ohne große Probleme ins Tiebreak. Dort gelang Tsitsipas gleich zu Beginn ein Mini-Break, Marterer kam zurück, musste seinen Aufschlag zum 3:5 wieder abgeben. Das reichte dem Favoriten, um nach 108 Minuten den Einzug in Runde zwei klar zu machen.

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26.05.2019, 14:33 Uhr
zuletzt bearbeitet: 26.05.2019, 14:39 Uhr

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