French Open: Swiatek und Svitolina liefern, Rybakina fliegt raus
Iga Swiatek und Elina Svitolina haben ihre Aufgaben bei den French Open souverän gelöst. Für Jelena Rybakina hingegen endete der Tag mit einem bitteren Aus – trotz perfektem Start ins Match.
von Isabella Walser-Bürgler
zuletzt bearbeitet:
27.05.2026, 18:04 Uhr

Iga Swiatek scheint nach ihrem Trainerwechsel endgültig wieder in Fahrt zu kommen. Die Polin zog mit einem klaren 6:2, 6:3 gegen die Tschechin Sara Bejlek in die dritte Runde ein und präsentierte sich dabei in starker Verfassung. Besonders auffällig war ihre Effizienz bei den entscheidenden Punkten: Sie nutzte sieben ihrer elf Breakchancen konsequent aus.
Auch die äußeren Bedingungen machten Swiatek nichts aus. Trotz großer Hitze wirkte die vierfache Paris-Siegerin körperlich stabil und jederzeit kontrolliert. Unterstützung erhielt sie zudem lautstark aus ihrer Box. Vielleicht half dabei sogar das spezielle Aufwärmprogramm vor dem Match. Swiatek hatte sich zuvor mit Übungen aus Rafael Nadals Trainingsroutine vorbereitet.
Auch Svitolina überzeugt
Ebenfalls stark präsentierte sich Elina Svitolina. Die Ukrainerin, die erst tags zuvor unter Tränen ihren Ehemann Gael Monfils nach dessen Niederlage gegen Hugo Gaston verabschiedet hatte, ließ gegen die Spanierin Kaitlin Quevedo nichts anbrennen. Nach einem dominanten 6:0 wurde es im zweiten Satz zwar etwas enger, doch Svitolina brachte das Match letztlich souverän mit 6:4 nach Hause.
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Bitteres Aus für Rybakina
Für Jelena Rybakina nahm der Tag dagegen ein bitteres Ende. Die auf Nummer zwei gesetzte Kasachin startete gegen Julija Starodubtseva stark und sicherte sich den ersten Satz mit 6:3. Danach verlor sie jedoch komplett den Rhythmus und kassierte im zweiten Durchgang ein deutliches 1:6. Im umkämpften Entscheidungssatz rettete sich Starodubtseva ins Tiebreak und schlug dort eiskalt zu.
Damit gibt es bereits eine Favoritin weniger im Tableau von Roland Garros.
Hier das Einzeltableau der Damen in Paris
