French Open: Zverev hat es eilig, Fonseca dreht 0:2-Satzrückstand
Während Alexander Zverev beim 6:4, 6:2 und 6:2 gegen Tomas Machac in der zweiten Runde der French Open 2026 überhaupt keine Probleme hatte, musste Joao Fonseca gegen Dino Prizmic über die volle Distanz gehen.
von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet:
27.05.2026, 22:19 Uhr

Hier das Match zum Nachlesen im Liveticker.
Wer weiß, wie viele Night Sessions Alexander Zverev im Verlauf der French Open 2026 noch zugeteilt bekommt. Die allererste fiel jedenfalls komplett nach der Zufriedenheit des an Position zwei gesetzten Hamburger aus. Denn Zverev ließ Tomas Machac aus der Tschechischen Republik beim 6:4, 6.2 und 6:4 überhaupt keine Chance. Nächster Gegner wird Lokalmatador Quentin Halys sein, der etwas überraschend gegen Ugo Humbert gewinnen konnte.
Zverev kaufte Machac eigentlich schon im ersten Spiel die Schneid ab, begann also gleich mit einem Break. Das transportierte er mehr oder minder sicher zum Satzgewinn. Durchgang zwei geriet dann noch deutlicher, nach einer Spielzeit von 83 Minuten stand es 6:4 und 6.2 für Zverev.
Spätestens mit dem Break zum 2:1 iim dritten Satz war die Partie für Zverev gelaufen. Zur Sicherheit legte der Weltranglisten-Dritte aber noch eines zum 4:1 nach.
Fonseca darf nun gegen Djokovic dran
Deutlich dramatischer war es am späten Nachmittag auf dem Court 14 zugegangen. Da trafen mit Dino Prizmic und Joao Fonseca nämlich zwei aufstrebende junge Spieler aufeinander. Prizmic sah sicherte sich die ersten beiden Sätze, ehe Fonseca bei prächtiger Stimmung auf den Rängen zum großen Comeback ansetzte. Und schließlich mit 3:6, 4:6, 6:3, 6.1 und 6.2 doch noch gewann.
Die Belohnung dafür? Ein Treffen mit Novak Djokovic. Eben der musste gegen Valentin Royer zwar auch über vier Sätze gehen, war aber nie in Gefahr, das Match zu verlieren. Und das Treffen zwischen Djokovic und Fonseca schreit förmlich nach einer Ansetzung am Abend.
Hier das Einzel-Tableau der Männer
