"Für mich ist es sein Return": Becker lobt Zverevs Fortschritte
Der Aufschlag läuft wie geschmiert: 19 Asse donnerte Alexander Zverev bei seinem Drittrundeneinzug gegen den Tschechen Tomas Machac auf den roten Sand - und ließ beim 6:4, 6:2, 6:2 am späten Mittwochabend nie einen Zweifel am Sieger.
von SID/Redaktion
zuletzt bearbeitet:
28.05.2026, 07:46 Uhr

Für Eurosport-Experte Boris Becker ist aber ein anderer, verbesserter Aspekt im Spiel des Weltranglistendritten aus Hamburg wichtiger beim Angriff auf den ersten Grand-Slam-Titel. "Für mich ist es sein Returnverhalten. Das ist jetzt deutlich besser, als es früher war", sagte der sechsmalige Majorsieger. Mit größerer Aggressivität, härteren Schlägen von der Grundlinie und einer größeren Variabilität in seinem Spiel peilt er den großen Coup an. Gegen Machac hatte er mit seinen vier Stopps eine perfekte Ausbeute.
"Mich hat ja offensichtlich auf dieser Bühne immer etwas ausgebremst", sagte Zverev zu seiner Jagd nach seinem ersten Grand-Slam-Triumph: "Wir haben uns im Team Ende des vergangenen Jahres zusammengesetzt und haben gesagt, wir müssen etwas verändern." Nun laufe es gut mit mehr Aggressivität im Spiel, mit härteren Schlägen von der Grundlinie und einer größeren Variabilität in seinem Spiel: "Ich bin glücklich mit meinem Fortschritt."
Mit seiner neu gewonnenen Sicherheit blickt der 29-Jährige optimistisch auf den weiteren Turnierverlauf: “Ich bin zufrieden damit, wo ich stehe. Ich weiß, dass es von Runde zu Runde eine schwierigere Runde wird. Aber ich muss meinem Spiel selber vertrauen."
Hier das Einzel-Tableau aus Roland Garros
