Generali Open Kitzbühel: Casper Ruud plant Start 2022

Casper Ruud möchte seinen im Sommer 2021 errungenen Titel bei den Generali Open in Kitzbühel verteidigen. Das erklärte der Norweger im Vorfeld der ATP Finals in Turin.

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 13.11.2021, 08:59 Uhr

Casper Ruud möchte seinen Kitzbühel-Titel 2022 verteidigen
© GEPA Pictures
Casper Ruud möchte seinen Kitzbühel-Titel 2022 verteidigen

Im Sommer 2021 ist Casper Ruud zum Akkordarbeiter geworden: Zunächst holte sich der Norweger den Titel in Bastad, weiter ging es nach Gstaad, die dritte Siegertrophäe innerhalb von drei Wochen gab es dann in Kitzbühel. Unter erschwerten Bedingungen: Zum einen machten sich bei Ruud die Anstrengungen der vielen Matches schön langsam bemerkbar. Andererseits spielte auch das Wetter in der Gamsstadt nicht immer mit. Der Finalsieg gegen Pedro Martinez wurde erst unter Flutlicht sichergestellt.

All das scheint Casper Ruud aber enormen Spaß gemacht zu haben. Auf Nachfrage erklärte er nämlich beim Media Day vor Beginn der ATP Finals in Turin, dass er eine ähnliche Tour auch im kommenden Jahr plane. Bastad liege nah an seiner Heimat. Und mit Gstaad und Kitzbühel bekomme man die seltene Gelegenheit, auch in den Alpen Tennis zu spielen. Dass man gerade in Tirol auch gut abschlagen kann, weiß der passionierte Golfspieler Ruud spätestens seit letztem Jahr.

Ruud beginnt gegen Djokovic

In Turin geht Ruud als Rookie an den Start, hat mit Novak Djokovic, Stefanos Tsitsipas und Andrey Rublev drei Gruppengegner erwischt, die wie er selbst lieber von der Grundlinie aus agieren. Und vor allem nicht so auf ihren Aufschlag bauen wie Daniil Medvedev, Alexander Zverev, Matteo Berrettini und Hubert Hurkacz in Gruppe B. Der Pole bestreitet wie Ruud erstmals ein Saisonfinale, die Erwartungen sollten für beide nicht zu hoch gehängt werden.

Die ATP Finals in Turin mit Zverev, Djokovic und Co. könnt ihr mit Sky Ticket live streamen. Täglich ab 13 Uhr!

Zu verlieren hat Casper Ruud nach seiner herausragenden Saison natürlich dennoch nichts. Und in den vergangenen Jahren haben mit Grigor Dimitrov (2017), Alexander Zverev (2018), Stefanos Tsitsipas (2019) und Titelverteidiger Daniil Medvedev nicht unbedingt jene Spieler gewonnen, die man zuvor ganz oben auf der Liste der Favoriten gehabt hat. Dort steht sicherlich auch in diesem Jahr Novak Djokovic, nicht zuletzt aufgrund der Pause, die der Serbe nach den US Open eingelegt hat. Wie gut Djokovic nach seinem Triumph in Paris-Bercy drauf ist, darf Casper Ruud als Erster testen. Am Montag um 14 Uhr (live bei Sky).

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zuletzt bearbeitet: 13.11.2021, 08:59 Uhr

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