Generali Open Kitzbühel: Favorit Alexander Bublik beginnt seine Vier-Tage-Woche
Titelverteidiger Alexander Bublik steigt heute in die Generali Open 2026 ein. Der Kasache ist nicht ganz so gut in Form wie im vergangenen Jahr.
von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet:
21.07.2026, 17:25 Uhr

Zugegeben: Wenn in den ersten Tagen der Generali Open in Kitzbühel Vollbetrieb im Turnier herrscht, dann bleiben nicht viele Optionen, um auf der Anlage des KTC zu trainieren. Alexander Bublik hat es dennoch geschafft, am Montag ein Stündchen mit Neu-Landsmann Alexander Shevchenko zu trainieren. Und auch am Dienstag versuchte sich der Titelverteidiger an die Bedingungen anno 2026 zu gewöhnen, an der Höhenlage hat sich nichts geändert, die Bälle sehr wohl.
Im besten Fall steht Bublik eine Vier-Tage-Woche bevor, der Sieger wird in Kitzbühel mittlerweile ja schon fast traditionell am Samstag ermittelt. Als erste Hürde wartet der Argentinier Facundo Diaz Acosta, der sich am Montag gegen den jungen Italiener Federico Cina in drei Sätzen behaupten konnte.
Bublik aktuell nicht auf Kurs ATP Finals
2025 war der Sieg in Kitzbühel für Alexander Bublik Teil einer Kampagne, die ihn als Ersatzmann bis zu den ATP Finals nach Turin gebracht hatte. Das sieht aktuell nicht nach einem Da Capo aus. Im race to Turin wird der 29-Jährige auf Position 21 geführt, zum derzeit Achtplatzierten, dem Australier Alex de Minaur fehlen ihm mehr als 600 Zähler.
So viele gibt es in Kitzbühel bekanntlich nicht zu gewinnen. Aber sollte es wirklich das Ziel von publik sein, noch einmal einen beruflichen Trip nach Norditalien anzustreben, dann müsste er sich auch bei den ersten beiden großen nordamerikanischen Hartplatz-Turnieren zeigen. Vor Jahresfrist hatte sich Bublik nach den Back-to-Back-Erfolgen in Gstaad und Kitzbühel ja ein paar Wochen frei genommen, war erst wieder bei den US Open eingestiegen.
Zunächst steht aber heute der Auftakt in Kitzbühel an. Wo Bublik 2025 ebenfalls gegen einen Argentinier (gegen Thiago Augustin Tirante) begonnen hat. Und wo er auf dem Weg zum Titel ohne Satzverlust geblieben ist.
Hier das Einzeal-Tableau in Kitzbühel
