Generali Open Ladies Kitzbühel: Grabher und Perelygina fixieren österreichisches Achtelfinale
Julia Grabher und Ekaterina Perelygina feiern zum Auftakt des Generali Open Ladies Kitzbühel jeweils einen hart umkämpften Drei-Satz-Erfolg und treffen nun in einem rein österreichischen Achtelfinale aufeinander. Damit steht bereits fest, dass am Freitag zumindest eine heimische Spielerin im Viertelfinale der Premiere des Kitzbüheler WTA-125-Turniers zu sehen sein wird.
von PM
zuletzt bearbeitet:
14.07.2026, 08:21 Uhr

Julia Grabher musste bei ihrem Erstrunden-Auftritt gegen die Rumänin Elena Ruxandra Bertea über die volle Distanz gehen. Nach zweieinhalb Stunden setzte sich die 30-jährige Vorarlbergerin mit 6:3, 5:7 und 6:4 durch: "Das war heute extrem viel Arbeit. Ich habe mich heute leider nicht gut gefühlt und nicht ins Spiel gefunden. Ich habe aber trotzdem versucht dranzublieben. Am Ende nehme ich den Sieg mit und schaue in die nächste Runde.“
Perelygina dreht Partie nach Satzrückstand
Auch Ekaterina Perelygina bewies bei ihrem WTA-Debüt große kämpferische Qualitäten. Die 19-jährige Staatsmeisterin verlor gegen Yasmine Kabbaj aus Marokko im ersten Satz mit 2:6, kämpfte sich anschließend jedoch eindrucksvoll zurück. Perelygina entschied den zweiten Durchgang mit 6:4 für sich und behielt auch im Entscheidungssatz die Nerven. Nach gut zwei Stunden fixierte sie mit einem 6:3 den Einzug ins Achtelfinale und damit das ÖTV-interne Duell gegen Grabher: „Erstes WTA-Match- erster Sieg und das zu Hause, ich bin super happy“, lacht sie beim Oncourt Interview. „Im ersten Satz bin ich nicht gut ins Match gekommen, sie hat sehr unangenehm gespielt und die Nerven haben sicher mitgespielt. Danach habe ich mich immer besser reingekämpft. Im dritten Satz war ich bei den Breakbällen zu passiv, deshalb wurde es knapper als nötig. Julia ist eine sehr gute Spielerin, ich bin damit aufgewachsen, ihr zuzuschauen. Trotzdem gehe ich natürlich auf den Platz, um zu gewinnen" freut sich Perelygina auf das Generationen-Duell.
Für den Kitzbüheler Tennis Club steht Gina Feistl im Achtelfinale. Die Deutsch-Polin setzte sich gegen Julia Avdeeva souverän mit 6:2, 6:2 durch. Auch Eva Bennemann zog als erste der drei im Hauptfeld vertretenen Deutschen in die Runde der letzten 16 ein. Die topgesetzte Slowenin Veronika Erjavec musste gegen die Argentinierin Victoria Bosio hingegen über drei Sätze gehen, sicherte sich nach 2:16 Stunden Spielzeit aber ebenfalls den Einzug ins Achtelfinale.
Drei weitere Österreicherinnen am Dienstag
Morgen Dienstag dürfen sich die Tennisfans bei freiem Eintritt auf drei weitere österreichische Erstrunden-Auftritte freuen.
Den Anfang macht die an Nummer zwei gesetzte Sinja Kraus. Sie eröffnet den Spieltag gegen die Schwedin Caijsa Hennemann: „Ich kenne sie sehr gut und habe erst vor einer Woche in zwei Sätzen gegen sie gewonnen. Daher weiß ich, was zu tun ist, um das Match erfolgreich zu gestalten“, so Kraus.
Im Anschluss trifft Arabella Koller auf die routinierte Deutsche Mona Barthel, die in ihrer Karriere bereits vier WTA-Einzeltitel gewinnen konnte. Leonie Rabl bekommt es bei ihrem ersten Hauptfeld-Auftritt mit der Niederländerin Arantxa Rus zu tun.
Auch im Doppel ist Österreich vertreten: Julia Grabher und Sinja Kraus treffen auf die tschechisch-indische Paarung Michaela Bayerlova und Prarthana Thombare.
