WTA-Weltrangliste: Linda Noskova jetzt schon Siebte
Linda Noskova hat sich durch ihren Wimbledonerfolg auf eine neue Höchstposition im WTA-Ranking gespielt. Noch höher hinauf ging es allerdings für Finalgegnerin Muchova.
von Florian Goosmann
zuletzt bearbeitet:
13.07.2026, 00:42 Uhr

Die Reihenfolge irritiert, aber es ist so: Linda Noskova steht dank ihres ersten Majortitels in Wimbledon ab heute auf Platz 7 der Welt - so hoch wie noch nie.
Nur 49 Pünktchen vor ihr notiert: Finalgegnerin Karolina Muchova auf Platz 6, ebenfalls ein Career-High. Während Noskova fünf Plätze gutmachte, waren es bei Muchova drei. Sie war zuvor bereits höher notiert gewesen als Noskova.
An der Spitze hingegen? Sitzt Aryna Sabalenka. Sie hat mit 8.550 Punkten allerdings nicht mehr allzu großen Vorsprung vor Elena Rybakina mit 8.143 Zählern. Rybakina hätte in Wimbledon an Sabalenka vorbeiziehen können, verlor aber in Runde 3. Es folgen: Jessica Pegula (3.), die einen Platz gutmacht, und Coco Gauff (4.), die drei Plätze nach oben rutscht, dank ihres Halbfinaleinzugs. Und Mirra Andreeva (5.).
Iga Swiatek? Ist nur noch auf Rang 8 notiert, ihr sind die Wimbledonzähler von ihrem Vorjahressieg gegen Amanda Anisimova (die auf Platz 9 rutscht) abhanden gekommen. Hoch wie nie, auf Platz 11: Marta Kostyuk, die Halbfinalistin.
Tamara Korpatsch wieder Nummer 1 in Deutschland
Ernüchternd hingegen: der Blick auf die deutschen Damen. Laura Siegemund, im Vorjahr im Viertelfinale von Wimbledon, verliert genau diese Punkte. Beste Deutsche damit: Tamara Korpatsch (75.), knapp vor Tatjana Maria (76., sie hat gerade das WTA125er-Turnier in Newport gewonnen und klettert damit 20 Plätze), Eva Lys (85.) und eben Siegemund (87.).
In Österreich stellt Lilli Tagger (84.) die Nummer 1 vor Sinja Kraus (94.).
Beste Schweizerin: Belinda Bencic (14.) vor Viktorija Golubic (47.) und Simona Waltert (Platz 81).
