Generali Race to Kitzbühel 2021: Alex Antonitsch - "Jeder kann gewinnen"

Am 21. Mai 2021 beginnt die erste Phase des Generali Race to Kitzbühel. Organisator Alex Antonitsch verspricht den Hobbyspielern auch in diesem Jahr tolle Matches in einer grandiosen Atmosphäre und auf den Gewinner im Einzel wartet ein CUPRA Formentor und die Gewinner im Doppel dürfen sich auf je einen Seat MÓ eScooter 125 freuen !

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 19.05.2021, 12:10 Uhr

Alex Antonitsch in Kitzbühel 2019
© Mia Maria Knoll
Alex Antonitsch in Kitzbühel 2019

tennisnet: Herr Antonitsch. Das „Generali Race to Kitzbühel“ war in den vergangenen Jahren das ganz große Highlight für alle Hobbyspieler. Worauf dürfen sich die Teilnehmer 2021 freuen?

Alex Antonitsch: Ich glaube, wir setzen in diesem Jahr noch einen drauf. Zu Beginn haben die Leute gar nicht gewusst, was sie mit dem Turnier anfangen sollen, haben gedacht, dass sie ein Auto für eine Woche, vielleicht für ein Jahr zur Verfügung gestellt bekommen. Aber dass man wirklich ein Auto gewinnen kann, das hat die meisten überrascht. Und heuer sind wir beim Generali Race mit unserem neuen Partner Cupra noch einen Schritt weitergegangen. Der Sieger darf mit einem CUPRA Formentor mit 150 PS und einem Listenpreis von 34.075.- Euro nach Hause fahren. Da werden die Profis ein wenig neidisch werden - denn bei den Generali Open verdient nur der Turniersieger mehr.

Der große Siegerpreis im "Generali Race to Kitzbühel" - der CUPRA FORMENTOR
© Cupra
Der große Siegerpreis im "Generali Race to Kitzbühel" - der CUPRA FORMENTOR

tennisnet: Was macht das Generali Race to Kitzbühel so besonders?

Antonitsch: Dass wirklich jeder gewinnen kann. Unser erster Sieger hat ungefähr meine Figur gehabt, etwas fester also schon, und eine ITN von 6,4. Der zweite Champion war ein junger Bub von 17 Jahren, ITN über 8, der noch gar keinen Führerschein gehabt hat. Mit unserem Finalmodus, in dem nur ein Match-Tiebreak mit Vorgabe gespielt werden, kann wirklich jeder gewinnen.

tennisnet: Die Organisation läuft in diesem Jahr etwas anders ab.

Antonitsch: Wir wollen im Finalort Kitzbühel diesmal nicht auf Rekordjagd gehen. Wenn das Wetter einmal nicht passt, dann wird es mit 400 Teilnehmern schon heikel. Es gibt österreichweit Qualifikations-Turniere, wo jeder in seiner ITN-Kategorie teilnehmen und sich einen Platz in Kitzbühel holen kann. Im Best-of-Three-Format, mit einem Match-Tiebreak anstelle eines dritten Satzes.

"Man kann sich über drei Regionen in Österreich qualifizieren"

tennisnet: Wie sieht es mit dem Doppel aus?

Antonitsch: Auch dort gibt es schon bald Quali-Turniere. Schon im Tie-Break-Shootout. Und auch da haben wir richtig lässige Preise für die beiden Sieger - nämlich jeweils einen Seat MÓ eScooter 125 im Wert von je 5.999.- Euro.

Das wartet auf die Doppel-Sieger: jeweils ein Seat MÓ eScooter 125
© SEAT
Das wartet auf die Doppel-Sieger: jeweils ein Seat MÓ eScooter 125

tennisnet: Wann geht es los?

Antonitsch: Wir mussten ein wenig abwarten, weil wir die Events im Einzel und im Doppel natürlich coronakonform abhalten wollen. Die ersten beiden Quali-Turniere werden in Oberösterreich und in Kärnten ab dem 21. Mai über die Bühne gehen. Man kann sich über drei Regionen in Österreich qualifizieren - Ost, West und Mitte. Und das bis Ende Juli.

tennisnet: Das Final-Turnier lebt natürlich auch davon, dass das große Endspiel auf dem Centre Court in Kitzbühel unmittelbar vor dem Einzel-Finale der Generali Open vor vollen Rängen ausgetragen wird …

Antonitsch: Es ist schon ein Erlebnis. Wir haben gemerkt: Die Leuten bleiben auf den Tribünen, schauen sich das an, wenn zwei von „ihnen“ um ein Auto spielen. Da ist schon ein besonderer Kick im Spiel. Genauso wie durch das Shootout-Format. Weil da hat ein Spieler mit einer ITN von 2,5 oder 3,0 eben keinen riesigen Vorteil gegenüber einer ITN von 8,5. Durch die Vorgabe werden die Favoriten dann ziemlich nervös.

"Claus Lippert ist der absolute Kaiser im Hobby-Tennis"

tennisnet: Sie haben selbst vor vollen Rängen gespielt. Welche Tipps können Sie den Hobbyspielern mit auf den Weg geben?

Antonitsch: Wir wollen diesmal auch das Doppel-Endspiel und vielleicht sogar die beiden Halbfinali auf dem Centre Court spielen, weil wir gemerkt haben: Da ist richtig Feuer drin. Und was die Tipps anbelangt: Ich würde den Favoriten, die ja mit einem Rückstand starten, raten: Schau, dass der erste Aufschlag im Feld ist. Die Hobbyspieler durchleben dort genau das, was die Profis auch durchmachen. Und nur, weil ich besser Tennis spiele, heißt das noch lange nicht, dass ich auch das Auto gewinne. Und natürlich spielt auch das Publikum eine Rolle. Wir planen jetzt einmal mit bis zu 3.000 Fans, aber vielleicht sind ab Juli schon mehr möglich.

tennisnet: Wenn sich jetzt ehemalige Profis wie Sie, Thomas Muster oder ein Gilbert Schaller denken, dass sie sich über das Generali Race to Kitzbühel einen neuen Cupra besorgen könnten, dann funktioniert das leider nicht, weil aktuelle und Ex-Profis von der Teilnahme ausgeschlossen sind.

Antonitsch: „Leider“ ist richtig. Wenn man überlegt, wie viel man heutzutage als Sieger bei einem Future verdient - und dann hat man in Kitzbühel die Chance, sich mit Tennis ein neues Auto zu verdienen, das ist für die Hobbyspieler schon eine großartige Sache. Lukas Miedler hat vor kurzem in Sharm-el-Sheik ein 15.000er-ITF-Event gewonnen und ca.2000.- Euro Preisgeld eingespielt. Und beim Generali Open Race to Kitzbühel bekommen alle Teilnehmer ein Start-Geschenk, man kann Backstage-Pässe für die Generali Open gewinnen. Und wir spielen auch mit den offiziellen Generali Open Turnierbällen.

tennisnet: Der Mann, bei dem alle Fäden im Generali Race to Kitzbühel zusammenlaufen, ist Claus Lippert. Was zeichnet ihn aus Ihrer Sicht ganz besonders aus?

Antonitsch: Claus ist der routinierteste Turnier-Direktor in Österreich. Und der erfolgreichste mit über 12.000 Turnierteilnahmen pro Jahr. Claus hat sogar im letzten Jahr, nach der Corona-pause, noch über 100 Turniere spielen können. Er ist der absolute Kaiser im Hobby-Turnier-Bereich. Gleichzeitig aber auch immer offen für neue Bewegungen. Und Claus war auch maßgeblich an der Entwicklung des Tie-Break-Shootout-Formats beteiligt.

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