Generali Race to Kitzbühel: Die große Talentshow beim Kick Off

Alljährlich im April steigt sie vor allem bei Hobbytennisspielern im Osten des Landes, die Vorfreude auf das im Sommer über die Bühne gehende Tennis-Ereignis des Jahres. Das Generali Race to Kitzbühel. 

von Claus Lippert
zuletzt bearbeitet: 30.04.2026, 15:41 Uhr

© Claus Lippert

Dieses ganz spezielle Tennisbreitensport-Event in der elitärsten Sportstadt der Alpen mit dem außergewöhnlichsten Siegerpreis den es im Hobbytennis zu gewinnen gibt, hat wieder Saison, und lockt Filzkugel-Hobbyisten jeglicher Couleur und verschiedenster Spielstärken auf die roten Asche-Courts zwischen Boden-, und Neusiedler See. Traditionell startet Europas größtes und mit 10.000,-- Euro dotiertes Breitensport-Event am Altmannsdorfer Ast im Süden Wiens beim Union Tennis Center La Ville, und das heuer bereits zum 10. Mal seit der Premiere im Jahr 2017.

Generali Race zum 10jährigen Jubiläum von Influencer begleitet

Was braucht es eigentlich für ein gelungenes Kick-Off Event, wie es auch heuer wieder im Rahmen des Generali Race to Kitzbühel am letzten April-Wochenende über die Bühne gegangen ist? Gutes Wetter, eine bestens präparierte rote Asche und tolle Stimmung, das sind die Zutaten für ein sehenswertes Tennisfest, wie es die 105 Hobbyspieler beim ersten Qualifikations-Turnier zum Generali Race to Kitzbühel 2026 erlebt haben. Dieses exklusivste Event für Amateur-Tennisspieler feiert dieses Jahr bereits 10jähriges Jubiläum und erfreut sich ob des fürstlichen Preisgeldes von 10.000 Euro wie jedes Jahr riesiger Beliebtheit. Über das letzte Jahrzehnt hinweg haben sich aber nicht nur die extravaganten Preise von Autos und Motorrädern hin zu barem Cash verändert. 

2026 scheint eine weitere neue Ära angebrochen zu sein. Die Siegergesichter beim Generali Race werden immer jünger, und zum guten Ton eines jedes Quali-Turniers gehören mittlerweile auch Menschen mit reichlich Background in sozialen Netzwerken, kurzum auch Influencer genannt. Jener der die heurige Auftaktveranstaltung des Generali Race to Kitzbühel mit gelungenem Content begleitete, heißt Alexander Kastler. Neben unterhaltsamen Videos und Postings war der 22jährige aber auch sportlich im Einsatz, und als Nummer 1 der Königsklasse ITN 4,0 hoch motiviert, den Auftakt im UTC La Ville für sich zu entscheiden.

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Teenager-Festspiele beim Generali-Race-Quali-Auftakt

Das ein oder andere großartige Video - womöglich sogar jenes von seiner Siegerparty - blieb der Community aber verwehrt. Denn der Traum vom Titel platzte für den topgesetzten Influencer bereits im Halbfinale, wo er sich der spanischen Nr. 3 Fernando Romero nach 6:3, 4:1 und 30:0 Führung, im Match-Tiebreak geschlagen geben musste. Der iberische Kastler-Bezwinger hatte aber freilich lediglich einen Pyrrhussieg errungen, denn im Endspiel am Tag darauf, wurde aus der roten Nelke (Spaniens Nationalblume der Leidenschaft) eine rasch eingehende Primel.Mit 0:6, 1:6 musste er dem erst 15jährigen Matwey Beroev vom TC Kaiserebersdorf in Wien die ersten 10 Punkte für das Race überlassen. Der Youngster, im 4er-Bewerb als Nummer 2 am Ende siegreich geblieben, leitete am Montag Abend mit seinem Kantersieg eine Welle von Teenager-Erfolgen ein. So durfte sich in der Kategorie ITN 6,0 der 13jährige Linus Tichy nach einem souverän und ohne Satzverlust errungenen Titel über 10 Punkte, eine Goldmedaille und die erste Race-Führung freuen. 

Einen Hauch älter als Tichy, aber immer noch im Teenager-Alter ist der Champion aus dem ITN 7,0-Bewerb, der auf den Namen Feodor Ginthör hört. Der 14jährige vom Hietzinger TV schlug ab dem Viertelfinale nacheinander die Nummern 2, 3 und in einem dramatischen Finale mit Uwe Ebner auch die Nummer 1, und setzte so einen ersten Schritt in Richtung Gamsstadt. Besonders beeindruckend fiel der Auftritt des Gewinners der ITN Abteilung 8,0 aus. Das Teenager-Alter noch nicht einmal erreicht, avancierte der 12jährige Tobias Jonke mit nur 8 abgegebenen Games und drei zu Null gewonnenen Sätzen in fünf Matches zum großen Dominator, der seine Prachtleistung mit einem fulminanten 6:1, 6:1 Finalerfolg über den ebenfalls stark spielenden Elias Walter krönte.

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Am 8. Mai geht es in Schattendorf (Burgenland) weiter

Und so war nach fünf phantastischen Tennistagen bei Kaiserwetter das erste Quali-Turnier auch schon wieder Geschichte. Eine an die sich viele Spieler gerne zurück erinnern werden. Immerhin gab es am Turnier-Samstag begehrte Selfies und Fotos mit Servus-TV-Experte Alexander Antonitsch, und auch die "Walk on Courts" mit Musik und Moderation erfreuten sich bei den Spielern und auch den vielen Zuschauern grroßer Beliebtheit. Das Feeling Generali Race to Kiitzbühel kann man übrigens schon am Wochenende des 8. Mai wieder voll auskosten. D

ann geht es im Sonnenland Österreichs, dem Burgenland weiter, wo sich der TC Schattendorf erstmals in der Generali Race to Kitzbühel Ära als Gastgeber und Austragungsort vorstellen darf. Also jetzt anmelden, zum Schläger greifen und sich für das Finalturnier am 23. Juli 2026 in Kitzbühel qualifizieren.

von Claus Lippert

Donnerstag
30.04.2026, 15:41 Uhr