Gilles Cervara hört überraschend bei Nishesh Basavareddy auf
Nach knapp vier Monaten beendet der ehemalige Medvedev-Coach Gilles Cervara etwas überraschend seine Zusammenarbeit mit dem US-amerikanischen Youngster Nishesh Basavareddy. Hat etwa ein namhafterer Spieler bei ihm angefragt?
von Dietmar Kaspar
zuletzt bearbeitet:
07.04.2026, 12:56 Uhr

Es sah nach einer perspektivischen Aufgabe aus, als Gilles Cervara vor den letztjährigen ATP Next Gen Finals im Coaching-Team des US-Amerikaners Nishesh Basavareddy anheuerte. Und die Resultate der bisherigen Saison waren bislang alles andere als enttäuschend. Bei den Australian Open konnte sich der Youngster erfolgreich durch die Qualifikation spielen und im Hauptfeld in die zweite Runde vordringen. Auch beim hochkategorisierten Challenger in Lyon schaffte er aus der Qualifikation heraus den Sprung ins Viertelfinale.
Umso überraschender kam nun das Ende der Zusammenarbeit nach knapp vier Monaten, wie der ehemalige Medvedev-Coach in einer direkten Ansprache an seinen nun ehemaligen Schützling mit geheimnisvoller Begründung auf seinem Instagram-Account verlauten ließ: „Nishesh, es fällt mir nicht leicht, meine Mission mit dir zu beenden. Nichts ‚Schlechtes‘ oder ‚Gegen‘ dich, einfach ein wichtiger Faktor für mich, der diese Entscheidung erklärt.“
Seinem ehemaligen Klienten wünscht der Franzose weiterhin alles Gute: „Trotzdem wünsche ich dir wirklich, weiter zu wachsen und dich zu verbessern, um das Beste aus deiner jungen Karriere zu machen, und ich bin sicher, dass du das schaffen wirst.“
Über die genauen Beweggründe von Cervara kann nach der geheimnisvollen Andeutung nur gerätselt werden. Gespannt wird die weltweite Tennis-Community verfolgen, wann und wo der Erfolgs-Coach künftig seine sportlichen Zelte aufschlagen wird.
