Günter Bresnik schwärmt von Nadal - Rublev und Tsitsipas traut er Paris-Titel noch nicht zu

Günter Bresnik hat sich wieder mal als großer Bewunderer von Rafael Nadal bekannt - und die Chancen von Dominic Thiem, Novak Djokovic, Stefanos Tsitsipas, Andrey Rublev und Jannik Sinner in Hinblick auf die French Open eingeschätzt.

von Florian Goosmann
zuletzt bearbeitet: 02.05.2021, 09:20 Uhr

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Günter Bresnik war kürzlich in Monte Carlo, als Coach von Gael Monfils. Und hat sich dort einen Überblick verschafft über den aktuellen Stand. Sein Fazit: Quasi alles beim Alten. Viel Jammerei aufgrund der aktuellen Situation, "nur einer hat geübt: Nadal. Vormittag zwei Stunden, Nachmittag zwei Stunden - das Doppelte vom Rest", so Bresnik im Gespräch mit heute.at./

Nadal spiele die gleichen Übungen seit 20 Jahren: "Die Rückhand punktgenau, Vorhand Punktschlag. Seine Trainer zählen mit, ob der Ball dort landet, wo er muss. Es geht um die Quote. Passt die, kommt die nächste Übung dran." Nadal werde es nie langweilig, "er arbeitet für den Erfolg. Das ist einfach beeindruckend." Zwei Turniere habe Nadal auf Sand gespielt, zwei noch vor sich. Und: "Er trainiert mehr als alle anderen. Das Selbstvertrauen ist da. Das schaut gut aus." 

Bresnik: Djokovic und Thiem können Nadal fordern

Nadals Kontrahenten in Paris: vor allem Novak Djokovic und Dominic Thiem. Djokovic habe zuletzt zwei schlechte Auftritte abgelegt, für Bresnik aber kein Grund zur Beunruhigung. "Ich nehme ihm das aber nicht ab. In Paris ist er voll da", so der 60-Jährige. Und Thiem: "Ich weiß, dass er körperlich topfit ist. Der Rest ist eine Unbekannte." Sollte Thiem in Madrid oder Rom ein Viertel- oder Halbfinale erreichen, passe der Weg. "Für mich ist Dominic auch heuer der einzige, der Nadal und Djokovic in Paris echt gefährden kann."

Aber was ist mit Stefanos Tsitsipas und Andrey Rublev, zwei Spielern der Stunde? Tsitsipas, der Nadal im Barcelona-Endspiel bis an die Grenzen forderte und gar einen Matchball hatte, zeigte sich 2021 insgesamt in starker Form, schlug Nadal auch in Melbourne. "Er hat sich gesteigert. Er geht ans Netz nach, stellt so alle vor Probleme. Aber zwei Wochen lang über fünf Sätze – nein", meint Bresnik. Und Rublev, der Nadal in Monte Carlo schlug, sei "körperlich über fünf Sätze noch nicht fit genug", gehe zu oft ein und habe in diesem Jahr schon zu viele Matches intus.

Viel hält Bresnik indes von Jannik Sinner. Dieser sei "seriös ausgebildet", habe mit Ricardo Piatti den besten Trainer der Jungen". Nur der Aufschlag sei noch ein Manko. "Es wird aber garantiert etwas aus ihm, weil er mit Vor- und Rückhand viel Tempo macht. Darum geht‘s."

Was Bresnik über Roger Federer und Aslan Karatsev sagt? Hier geht's zur ganzen Geschichte.

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von Florian Goosmann

Sonntag
02.05.2021, 14:45 Uhr
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