Holger Rune - "Djokovic war immer sehr großzügig zu mir"

Holger Rune kann sich laut eigener Aussage für seine weiteren Aufgaben in der kommenden Saison noch einiges von Spielern wie Novak Djokovic abschauen.

von Stefan Bergmann
zuletzt bearbeitet: 29.11.2022, 13:23 Uhr

© Getty Images
Novak Djokovic und Holger Rune nach dem Endspiel beim ATP-Masters-1000-Turnier in Paris-Bercy

Da gibt es wohl keine zwei Meinungen: Holger Rune gehört zu den größten Senkrechtstartern der vergangenen Tennissaison. Allerdings weniger zu den größten Überraschungen, denn, dass der 19-jährige Däne für ganz Großes bestimmt ist, attestieren ihm und seinem kompletten Betreuerstab praktisch unisono die komplette Riege der nicht nur selbsternannten Tennis-Experten.

Bereits im Frühjahr sorgte Rune auf der wunderschönen Anlage des MTTC Iphitos in München für seinen ersten ATP-Tour-Turniersieg seiner Karriere. Doch gerade die Schlussphase von 2022 hatte es für den Skandinavier richtig in sich, stand er beeindruckenderweise bei vier Events hintereinander jeweils im Endspiel und konnte in Stockholm und Paris-Bercy (einem ATP-Masters-1000-Turnier) am Ende sogar den Siegespokal stemmen.

Verbesserung des Aufschlags im Fokus

Im Gespräch mit der Plattform "Relevant Tennis" analysierte der Schützling von Patrick Mouratoglou selbst, welche Bereiche seines Spiels er noch verbessern könnte: "Ich bin noch im Wachstum, also wird mein Aufschlag noch tödlicher werden. Ich arbeite daran, präziser zu werden." Besonders viel könne er sich bei Trainingseinheiten mit Novak Djokovic abschauen: "Wenn ich mit ihm trainiere bin ich immer von seiner Präzision beeindruckt, auch beim Service.

"Der Aufschlag ist sehr wichtig für mich, deshalb hat er sich auch verbessert. Im letzten Jahr habe ich nicht viel Aufmerksamkeit auf das Service gelegt. Ich habe mehr die Rallys bevorzugt und mich mehr für die Grundschläge interessiert. Aber im Laufe des Jahres habe ich mich immer mehr für die Verbesserung des Aufschlages interessiert." Investiere man Energie in etwas, werde man sich darin auch zwangsläufig verbessern.

Für den 21-fachen Grand-Slam-Champion aus Serbien hat Rune zudem nur freundliche Worte übrig: "Es war das Traumfinale für mich in Paris. Ich habe höchsten Respekt für Novak und für die Dinge, die er erreicht hat. Das schafft mit Sicherheit nicht jeder. Und Novak war immer sehr großzügig zu mir, was die Weitergabe seines Wissens anbetrifft."

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