Holger Rune: Kommt er mit einem neuen Schläger zurück?
Holger Rune arbeitet nach wie vor an einem Comeback. Und so wie es aussieht: nicht mehr mit seinem angestammten Material.
von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet:
16.03.2026, 20:17 Uhr

Nein, für Monte-Carlo wird es bei Holger Rune noch nicht reichen, wie der Däne selbst bei X verkündet hat. Da stehe noch einmal ein letzter Athletikblock an, danach könne er wieder „um einen Tennisplatz tanzen“, wie es Runde ausdrückte. Aber es scheint ganz gut voranzugehen, wie sich aus den Trainingsbildern aus den sozialen Medien erahnen lässt. Der Achillessehnenriss, den sich Rune beim Turnier in Stockholm zuzog, ist nun ja auch schon rund vier Monate her.
Interessant sind allerdings auch die Bilder, in denen Rune schon die ersten Bälle auf dem Court schlägt. Noch nicht aus der Bewegung heraus, aber doch mit gehörigem Tempo. Und mutmaßlich auch mit einem neuen Schläger. Denn das Gerät, das Holger Rune da in Händen hält, sieht sehr dezidiert nach einem Raqcuet aus dem Hause Wilson aus. Und Rune hat in den letzten Jahren ja stets mit einem Babolat-Schläger gespielt.
Schlägerwechsel keine Seltenheit
Der Wechsel des wichtigsten Arbeitsmittels ist ja nichts Außergewöhnliches. Novak Djokovic spielet dereinst mit Wilson, seit vielen Jahren nun mit einem HEAD. Hubert Hurkacz wechselte erst kürzlich von YONEX zu Wilson. Madison Keys wiederum ging genau den umgekehrten Weg.
Offiziell ist indes in Sachen Schlägertausch bei Holger Rune noch gar nichts. Es gab im vergangenen Jahr ja auch das Gerücht, dass Stefanos Tsitsipas, eigentlich bei Wilson unter Vertrag, es mit einem umlackierten Babolat-Schläger versuchen würde. Jetzt prangt wieder das signifikante „W“ vom Raqcuet des Griechen.
