Hubert Hurkacz - plötzlich „Sorgenkind“?

Nach einem brillanten Saisonstart scheint sich Hubert Hurkacz in eine kleine Krise gespielt zu haben.

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 25.02.2026, 12:27 Uhr

Hubert Hurkacz hat gerade ein wenig sein Mojo verloren
© Getty Images
Hubert Hurkacz hat gerade ein wenig sein Mojo verloren

Was war das für eine erste Turnierwoche (gut: es waren sogar zehn Tage) 2026 für Hubert Hurkacz! Der Pole gewann beim United Cup vier seiner fünf Matches, dabei gelangen ihm Siege über Alexander Zverev, Taylor Fritz, Tallon Griekspoor und im Endspiel Stan Wawrinka. Lediglich Alex de Minaur erwies sich zu stark für „Hubi“. 

Insgesamt eine ganz erstaunliche Leistung, hatte Hurkacz doch seit seinem Rückzug vom Rasenturnier in ´s-Hertogenbosch im Juni 2025 kein Match mehr bestreiten können. 

Und so reiste Hurkacz vielleicht nicht als ein Außenseiter-Tipp auf den Titel bei den Australian Open nach Melbourne. Aber schon als jemand, gegen den niemand der Gesetzten gleich früh drankommen wollte. Wie zur Bestätigung schlug Hurkacz zum Auftakt den zwar ungesetzten, wiewohl stets gefährlichen Zizou Bergs (siehe dazu dessen Auftritte im Davis Cup). Dann aber kam das Aus gegen Ethan Quinn. 

Und eine kleine Talfahrt begann.

Hurkacz unterliegt in Dubai Mensik

In Montpellier erwischte es Hubert Hurkacz in Runde eins gegen den Qualifikanten Martin Damm ebenso gleich im ersten Match wie in Rotterdam gegen Alexander Bublik. Letzterem lieferte Hurkacz derweil einen Kampf auf Augenhöhe, eigentlich hätte der Pole die Partie sogar in zwei Sätzen gewinnen müssen. 

Das war gestern gegen Jakub Mensik in Dubai nicht der Fall. Der Tscheche, der vergangene Woche in Doha gegen Jannik Sinner einen bemerkenswerten Erfolg feiern konnte, gewann gegen Hurkacz mit 6:4 und 7:6 (7). Dabei ging Mensik sehr großzügig mit seinen Matchbällen um, erst die fünfte Chance brachte dem Miami-Champion des letzten Jahres den Einzug ins Achtelfinale. Da trifft Mensik nun auf Alexei Popyrin. 

Für Hubert Hurkacz geht es wohl in Indian Wells weiter. In der Hoffnung, dass er die frühe Form der Saison 2026 wieder findet. 

Hier das Einzel-Tableau in Dubai
 

von Jens Huiber

Mittwoch
25.02.2026, 14:14 Uhr
zuletzt bearbeitet: 25.02.2026, 12:27 Uhr