Iga Swiatek - Warum gezielte Pausen der Schlüssel sind
Iga Swiatek wird nach dem Triumph beim WTA-500-Event von San Diego überraschenderweise nicht beim WTA-1000-Event von Guadalajara in diesen Tagen aufschlagen. Gegenüber dem WTA Insider hat die Polin über die Wichtigkeit gezielter Pausen gesprochen.
von Michael Rothschädl
zuletzt bearbeitet:
18.10.2022, 20:15 Uhr

Zwei Wochen voller harter, langer Matches und lediglich einer Niederlage sind voerst genug, sagt Iga Swiatek und verzichtet auf einen Start beim WTA-1000-Event von Guadalajara. Die Polin hat zuletzt in Ostrava das Endspiel erreicht und in der Woche darauf mit einem Dreisatzerfolg über die Kroatin Donna Vekic im Endspiel des WTA-500-Events von San Diego einen Titelgewinn nachgelegt.
"Es ist sicher schön, ein paar Tage frei zu haben. In diesen zwei Wochen, mit dem Turnier in Ostrava, das sehr intensiv war und zwei Matches, von denen eines über drei Stunden und eines fast drei Stunden dauerte, habe ich das Gefühl, dass ich diese freien Tage brauche", sagte Switaek nach dem Triumph in San Diego. "Ich werde einfach ein paar Tage lang nicht an Tennis denken, um aufzutanken und vor dem Finale mehr Energie zu bekommen."
Swiatek mit Team hochzufrieden
Freie Tage bekomme sie von ihrem derzeitigen Übungsleiter durchaus viele - und das ist auch gut so, wie Swiatek betont: "Der Trainer ist normalerweise die Person, die am Ende entscheidet, wie viel Pause ich bekomme, und ich bin wirklich dankbar, dass er mir viele davon gibt", sagte die Polin. "Manch einer mag denken, dass ich 21 bin und mich nicht so viel ausruhen muss, aber die Saison ist so lang und intensiv, dass wir mit der Planung, die wir gerade mit Tomasz und Maciej Ryszczuk (Fitnesstrainer und Physio von Swiatek) machen, wirklich einen tollen Job machen."
Überhaupt sei die Weltranglistenerste sehr glücklich mit ihrem derzeitigen Team: "Ohne sie wäre ich nicht in der Lage, diesen Platz einzunehmen. Ich bin sehr froh, dass ich wirklich gute Leute habe, die mich leiten, denn ich glaube, das ist das Wichtigste auf diesem hohen Niveau, weil alles zählt." Ebenso wichtig: einen guten Plan B zu haben. "Es ist wirklich schwer, dieses perfekte Gefühl (am Platz) zu finden. Ich habe das Gefühl, dass ich es in dieser Saison vielleicht zweimal hatte, und das ist immer noch eine Menge. Bei den anderen Turnieren geht es einfach darum, die Zeiten zu überstehen, in denen man sich nicht perfekt fühlt."
