Indian Wells: Lilli Tagger mit Wildcard in feiner Gesellschaft
Lilli Tagger, Österreichs größte Hoffnungsträgerin bei den Frauen, hat für das WTA-Tour-1000-Turnier in Indian Wells eine Wildcard erhalten. Eine Ehre - vor allem wenn man die anderen Empfängerinnen betrachtet.
von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet:
28.02.2026, 08:15 Uhr

Bei den Frauen hat es in dieser Saison zwar schon ein paar 1000er-Events gegeben, das erste richtige Highlight steht aber in dieser Kategorie in Indian Wells an. Und im Tennis Paradise wird es, vor allem aus österreichischer Sicht, zu einer besonderen Premiere kommen. Denn Lilli Tagger, im vergangenen Jahr Siegerin des Juniorinnen-Wettbewerbs in Roland-Garros, hat von den Veranstaltern eine Wildcard zugeteilt bekommen.
Das ist umso bemerkenswerter, wenn man auf die Liste jener Frauen schaut, die ebenfalls in den Genuss einer Wildcard kommen: Da wäre etwa Donna Vekic, mithin Silbermedaillen-Gewinnerin in Paris 2024. Oder Bianca Andreescu, die ja im Tennis Paradise schon mal den Titel gewonnen hat. Und im selben Jahr, 2019 nämlich, bei den US Open triumphierte.
Monfils mit Wildcard
Und natürlich wurde auch ein paar lokale Favoritinnen berücksichtigt, allen voran Venus Williams, die ja zuletzt in Austin aufgeschlagen hat. Aber auch Jennifer Brady, Finalistin der Australian Open 2021, darf fix mit einem Platz im Hauptfeld planen. Dazu noch Alycia Parks und Katie Volynets. Und nicht zu vergessen: Sloane Stephens, die US-Open-Siegerin von 2017.
Bei den Männern hat Turnierdirektor Tommy Haas noch einmal Lust auf Gael Monfils. Der Franzose befindet sich ja auf seiner Abschiedstour. Mit Rafael Jodar wurde auch auf der ATP-Seite ein aufstrebendes Talent berücksichtigt.
Draper und Andreeva starten Titelverteidigung
Aus amerikanischer Sicht bekommt auch Michael Zheng eine Wildcard, der bei den Australian Open Anfang der Saison ja Sebastian Korda bezwingen konnte. Und auch Martin Damm und Zachary Svajda stehen fix im Hauptfeld.
Als Titelverteidger gehen übrigens Jack Draper und Mirra Andreeva ins Rennen. Bei beiden läuft es in der laufenden Saison nicht rund - was vor allem bei Draper kein Wunder ist. Denn der Brite konnte nach langwieriger Verletzungspause erst zuletzt in Dubai wieder in die ATP-Tour einsteigen.
