ITF Amstetten: Grabher lässt Perelygina keine Chance
Julia Grabher hat ihrer Landsfrau Ekaterina Perelygina beim ITF-Turnier in Amstetten keine Chance gelassen.
von PM/red.
zuletzt bearbeitet:
21.07.2026, 14:59 Uhr

Bereits in der ersten Runde kam es bei den LADIES OPEN Amstetten zum rein österreichischen Duell zwischen Julia Grabher und Wildcard-Spielerin Ekaterina Perelygina. Die beiden standen sich bereits in der vergangenen Woche beim WTA-Turnier in Kitzbühel gegenüber. Damals lag Perelygina im ersten Satz lange in Führung, ehe Grabher die Partie noch drehte und sich mit 7:5 und 6:3 durchsetzte.
Auch in Amstetten erwischte Grabher den deutlich besseren Start. Nach ersten Breakchancen auf beiden Seiten gelang ihr im vierten Game das Break zum 3:1. Mit ihrer druckvollen Vorhand und viel Topspin dominierte sie die Ballwechsel und drängte Perelygina immer wieder weit hinter die Grundlinie. Das zweite Break zum 5:1 holte sich Grabher sogar zu null, ehe sie den ersten Satz souverän mit 6:1 abschloss.
Auch im zweiten Durchgang ließ die Vorarlbergerin nichts mehr anbrennen. Sie sicherte sich sofort das Break, bestätigte dieses umgehend und kontrollierte die Partie weiterhin nach Belieben. Grabher blieb auch bei einer kritischen Einstand-Situation zum 3:0 konzentriert und ließ ihrer Gegnerin keine Chance mehr. Den Matchball verwandelte sie schließlich sehenswert mit einem Stoppball zum 6:1 und 6:0-Erfolg.
Grabher: “Ich habe das heute sehr gut gemacht”
Perelygina zeigte sich nach dem Match sichtbar enttäuscht: “Ich bin nicht gut in die Partie reingekommen. Julia hat sehr gut gespielt und mich sofort unter Druck gesetzt und ich habe es nicht geschafft, aus der Defensive rauszukommen. Letzte Woche habe ich aggressiver gespielt und den Punkt diktiert. Heute ist mir das nicht gelungen, sondern ich war eher diejenige, die laufen musste.”
Grabher meinte nach dem Match: “Ich kann sehr zufrieden mit meiner Leistung sein. Ich habe sehr gut gestartet, das ist nie leicht bei einem neuen Turnier, weil man sich erstmal an den neuen Platz und die neuen Bälle gewöhnen muss. Aber ich habe das heute sehr gut gemacht. Ich komme natürlich mit Selbstvertrauen, das hatte ich letzte Woche noch nicht. Ich habe mich in den Ballwechseln sehr gut gefühlt und versucht, mein Spiel durchzubringen. Mein Ziel war es, viel Druck auf die Gegnerin auszuüben und meinen Topspin einzusetzen. Damit habe ich ihr heute sehr weh getan.”
Nach Grabher und Perelygina forderte Arabelle Koller auf dem Center Court die an Position zwei gesetzte Serbin Teodora Kostovic heraus. Die Österreicherin verlor glatt mit 4:6 und 0:6.
Das Einzel-Tableau in Amstetten
