Kerber bei Saisonfinale in Istanbul dabei

Die Kielerin ist die erste Deutsche seit 2001, die sich für die WTA Championships qualifiziert.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 04.10.2012, 16:02 Uhr

Das Traumjahr 2012 endet fürAngelique Kerbererst bei den WTA Championships in Istanbul. Als erste deutsche Spielerin seit Anke Huber vor elf Jahren qualifizierte sich die Kielerin für den Saisonabschluss der besten acht Profis Ende Oktober am Bosporus. "Ich bin sehr glücklich, dass ich beim Masters Ende des Jahres dabei bin", sagte Kerber nach ihrem 6:1, 2:6, 6:4 gegen Caroline Wozniacki im Achtelfinale des WTA-Turniers in Peking.Mit dem Einzug ins Viertelfinale der mit 4,8 Millionen Dollar dotierten Veranstaltung räumte die Kielerin auch die letzten rechnerischen Zweifel an ihrer WM-Teilnahme aus.

Krönung einer tollen Saison

"Ich denke, das zeigt, dass ich eine richtig gute Saison gespielt habe", sagte die Nummer sechs der Welt, die in Peking nun auf die Weltranglisten-ZweiteMaria Sharapovaaus Russland trifft. "Ich werde das Spiel einfach genießen, ich habe gegen Maria nichts zu verlieren", sagte Kerber. Außer ihr sicherten sich in Peking auchPetra KvitovaundSara Erranidas Ticket nach Istanbul. Zuvor hatten sich bereitsVictoria Azarenka,Sharapova,Serena WilliamsundAgnieszka Radwanskafür den Saisonabschluss qualifiziert. Um den letzten freien Platz kämpfenNa Li,Samantha Stosur,Marion Bartoliund Wozniacki.

"Das ist die bislang beste Saison meiner Karriere", sagte Kerber, die 2012 bereits beim Hallenturnier in Paris und in Kopenhagen triumphierte. Zudem stand sie in Eastbourne und Cincinnati im Endspiel und erreichte bei sechs weiteren Events das Halbfinale, unter anderem in Wimbledon. "Das Jahr 2012 jetzt bei der WM zu beenden ist eine tolle Sache", sagte Kerber.Andrea Petkovicwar bei der WM im vergangenen Jahr nur als Ersatzspielerin dabei und kam nicht zum Einsatz.

Mit 60. Saisonsieg ins Viertelfinale

In Peking musste Kerber für ihren 60. Sieg in diesem Jahr hart kämpfen. Erst nach 1:47 Stunden verwandelte sie gegen Wozniacki ihren ersten Matchball. Dabei hatte die Fed-Cup-Spielerin einen furiosen Start hingelegt und den ersten Satz gegen ihre Freundin nach gerade einmal 31 Minuten mit 6:1 für sich entschieden. "Ich habe sehr gut angefangen, danach hat sie aber weniger Fehler gemacht und ist besser ins Spiel gekommen", sagte Kerber zu der Tatsache, dass sie den zweiten Durchgang mit 2:6 abgeben musste. Im dritten Satz lieferten sich Kerber und Wozniacki dann einen packenden Schlagabtausch, in dem die deutsche Nummer eins am Ende das bessere Ende für sich hatte.(Text: dpa; Foto: GEPA pictures)


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Donnerstag
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