John McEnroe - Rosige Zukunft auch ohne Federer und Serena

Tennislegende John McEnroe sieht seinen Sport auch ohne Serena Williams und Roger Federer in Zukunft gut aufgestellt. "Diese beiden Spieler sind unersetzlich, aber es wird weitergehen", sagte der 63 Jahre alte US-Amerikaner über das Karriereende der beiden Superstars.

von SID/red
zuletzt bearbeitet: 24.09.2022, 20:20 Uhr

John McEnroe macht sich um den Tennissport nur wenige Sorgen
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John McEnroe macht sich um den Tennissport nur wenige Sorgen

"Wir haben die Möglichkeit, die jungen Leute auf eine Art und Weise zu vermarkten, wie wir es bislang noch nicht so erfolgreich getan haben", meinte McEnroe. Bei den vergangenen US Open hätten beispielsweise die Youngster Carlos Alcaraz, der sich den Titel sicherte, und Frances Tiafoe für ein "elektrisierendes Event" gesorgt.

"Es ist wirklich aufregend, dass bei diesen Großereignissen nun zehn verschiedene Spieler Chancen auf den Sieg haben", sagte auch McEnroes Landsmann Taylor Fritz, der beim Laver Cup in London für die von McEnroe gecoachte Weltauswahl aufschlägt.

Nadal: Federer vielleicht "der wichtigste Spieler"

Auch Rafael Nadal äußerte sich zum Anbruch der neuen Ära im Männertennis ohne den Schweizer Maestro Federer: "Das ist der normale Zyklus des Lebens. Einige Leute gehen und andere müssen kommen", sagte er: "Nur dieses Mal ist es eben einer der wichtigsten, wenn nicht der wichtigste Spieler in der Geschichte dieses Sports, der nach einer super tollen und langen Karriere geht."

Die 23-fache Grand-Slam-Siegerin Williams (40) aus den USA hatte ihre Laufbahn im Anschluss an die US Open im September beendet. Federer (41), der 20 Grand-Slam-Titel gewann, gab sein Karriereende kurz vor dem Laver Cup bekannt. In London spielte er im Team Europa mit seinen langjährigen Rivalen Nadal am Freitagabend sein allerletztes Match. Und verlor dieses gegen Jack Sock und Frances Tiafoe mit 9:11 im Match-Tiebreak, der beim Laver Cup anstelle eines dritten Satzes ausgetragen wird.

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von SID/red

Samstag
24.09.2022, 20:20 Uhr
zuletzt bearbeitet: 24.09.2022, 20:20 Uhr