Kirsten Flipkens - Verletzung am Gesundheitspunkt

Beim WTA-Tour-500-Turnier in Abu Dhabi ist Kirsten Flipkens gegen Sofia Kenin unglücklich umgeknickt. Nach der Kollision mit einem Aufsteller. Ein ähnliches Malheur könnte bei den Australian Open nicht passieren.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 09.01.2021, 10:24 Uhr

Kirsten Flipkens musste gegen Sofia Kenin aufgeben
© Getty Images
Kirsten Flipkens musste gegen Sofia Kenin aufgeben

Nicht, dass es noch eines zusätzlichen Schmankerls bedurft hätte, aber: Der Werbeaufsteller, der Kirsten Flipkens in ihrem Match gegen Sofia Kenin zum Verhängnis geworden ist, hatte die Aufschrift „Healthpoint“. Das wird der Belgierin, die sich auf der Jagd nach einem hohen Ball von Kenin das Sprunggelenk übel verdreht hat, nicht weiterhelfen.

Auch wenn Flipkens natürlich großes Pech gehabt hat, so ist es beinahe erstaunlich, dass derartige Unfälle nicht öfter passieren. In Erinnerung ist lediglich das Malheur von David Goffin in Roland Garros 2017 gegen Horacio Zeballos geblieben. Flipkens´ Landsmann hatte damals in einer nicht vollständig zurück gezogenen Regenplane eingefädelt. Und sich am Knie verletzt.

Keine Linienrichter bei den Australian Open

Nun leben aufgrund der unterschiedlichen Platz-Dimensionen nicht nur die Spieler potenziell gefährlich: Wer in Roland Garros jemals einem Match auf dem alten Court 1, der „Stierkampfarena“, beigewohnt hat, der weiß: Aufgrund der Enge hat gefinkeltes Winkelspiel auch bei den Linienrichtern und sogar bei den Zuschauern in der ersten Reihe für leichte Unruhe sorgen können. Andererseits: Goffin hat sich dereinst im Suzanne-Lenglen verletzt, der eigentlich mit ausreichend Auslauf versehen ist.

Bei den kommenden Australian Open ist die Gefahr eines Flipkens-Unfalls übrigens sehr gering: Dort werden wie schon bei einigen Turnieren im Herbst 2020 keine Linienrichter eingesetzt. Die Bewertung der Balleinschläge übernimmt das permanente Hawkeye.

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09.01.2021, 10:30 Uhr
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