Läuft da doch was zwischen Sinner und Murray? Piatti befeuert Spekulationen weiter
Während Jannik Sinner in Madrid um den nächsten Masters-Titel kämpft, schürt sein Ex-Coach Riccardo Piatti weiterhin die Gerüchte rund um den Wechsel von Andy Murray ins Team Sinner.
von Isabella Walser-Bürgler
zuletzt bearbeitet:
30.04.2026, 14:14 Uhr

Schon seit Wochen heizt Riccardo Piatti, der Entdecker und ehemalige Trainer von Jannik Sinner, die Gerüchteküche rund um eine mögliche Coachingbeziehung zwischen Andy Murray und Sinner an. Piatti sieht nämlich ideale Voraussetzungen für eine fruchtbare Zusammenarbeit. Unter einem Trainer wie Andy Murray könnte Sinner die von Darren Cahill entwickelten strategischen Ansätze weiter ausbauen.
Wie realistisch ist ein Trainerwechsel?
Aktuell arbeitet Sinner nach wie vor erfolgreich mit Darren Cahill und Simone Vagnozzi zusammen. Allerdings stellt sich gerade bei Cahill die berechtigte Frage nach einer langfristigen Zukunft. Der Australier hatte ursprünglich seinen Rückzug nach 2025 geplant, macht aber vorerst weiter. Warum auch nicht? Sinners Erfolge geben ihm recht.
Trotzdem scheint ein baldiger Umbruch im Team Sinner damit zumindest kein völlig unrealistisches Szenario. Murray, der nach seinem Karriereende bereits Coaching-Erfahrung – unter anderem als Coach von Novak Djokovic – gesammelt hat, wäre sicher ein Kandidat mit sofortiger Wirkung.
Warum Murray perfekt zu Sinner passen könnte
Spielerisch wäre die Kombination hochinteressant. Sinner lebt von Tempo, Präzision und kompromisslosem Grundlinienspiel. Murray hingegen war einer der besten Strategen seiner Generation, ein Meister der Anpassung und der Matchkontrolle. Unter Murray könnte Sinner daher lernen, Matches noch variabler zu gestalten und Tempo gezielter zu brechen. Zumindest sagt das Piatti.
Weichenstellungen im Hintergrund
Weder Jannik Sinner noch Andy Murray selbst haben sich bislang zu den Gerüchten geäußert. Sinner beantwortet generell keine Fragen zu zukünftigen Trainerkonstellationen, weil er sich, wie er sagt, lieber auf die Gegenwart konzentriert. Und Murray, der vor Kurzem in einem SKY-Interview explizit nach seinen weiteren Aspirationen im Tenniszirkus gefragt wurde, verwies lieber auf seine aktuelle Leidenschaft für Golf.
