Laver Cup: Roger Federer freut sich auf Rafael Nadal

Genf wird im September 2019 Gastgeber für die dritte Ausgabe des Laver Cups sein. Lokalmatador Roger Federer war am Freitag zu Gast in seinem Heimatland.

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 09.02.2019, 10:06 Uhr

Auf Promotion-Tour in Genf: Roger Federer, Björn Borg
© Getty Images
Roger Federer, Björn Borg

Als Roger Federer 2017 mit Tomas  Berdych zu einer Promotion-Veranstaltung für die erste Auflage des Laver Cups nach Prag gereist war, konnten sich die beiden Spieler dem Ansturm der Fans kaum erwehren. Zwei Jahre später in Genf dasselbe Bild - allerdings mit Björn Borg anstelle von Berdych, der sich mit seinen Leistungen der letzten Wochen andererseits wieder ins Gespräch für eine Einladung 2019 gebracht hat.

Genf ist für Roger Federer schon jetzt bereit
© Getty Images
Roger Federer

Darüber wird Federer als Mastermind hinter der dreitägigen Veranstaltung sicher reflektieren, mit einem ganz Großen rechnet der Maestro jedenfalls schon fix im kommenden September: Rafael Nadal. „Zu wissen, dass Rafa im Team Europa stehen wird, gibt mir große Zuversicht, dass wir wieder gewinnen werden“, erklärte also Roger Federer am Freitag.

Rafael Nadal ist ein natürlicher Anführer

Vor zwei Jahren in Prag war Nadal direkt nach seinem Triumph bei den US Open dabei, für die zweite Ausgabe in Chicago hatte sich der Spanier frühzeitig abgemeldet - eigentlich, um mit Spanien das Davis-Cup-Halbfinale in Frankreich zu bestreiten. Tatsächlich musste Nadal aber nach seiner Aufgabe gegen Juan Martin del Potro in New York City eine mehrmonatige Pause einlegen.

„Rafa ist eine großartige Persönlichkeit und aufgrund seiner Professionalität ein spektakulärer Teamspieler“, lobte Federer seinen Langzeitrivalen. Nadal sei ein ganz natürlicher Anführer, der viel Energie und Motivation für alle mitbringe.

Einen Debütanten würde Roger Federer auch gerne sehen: "Ich wünsche mir hingegen, dass Stan Wawrinka hier in seiner Heimat mitmacht. Aber nach seiner Verletzung will ich ihn nicht unter Druck setzen. Es muss von ihm selbst kommen. Spielt er nicht, dann habe ich Verständnis dafür. 

Federer zunächst in Dubai am Start

Bis zum September ziehen indes noch einige Monate ins Land, die auch auf den Tennisplätzen verbracht werden wollen. Roger Federer hat dafür andere Pläne als noch in den Jahren zuvor: Der Start in Dubai kommt hierbei nicht überraschend, auch in Indian Wells und Miami hat der 37-jährige Baselbieter zuletzt Präsenz gezeigt.

Erstmals seit 2015 aber plant Federer bei den French Open in Paris anzutreten. Als Vorbereitung auf das zweite Major des Jahres ist ein Auftritt bei einem weiteren Sandplatz-Turnier angedacht. Welches dies sein könnte, ließ Roger Federer auch in Genf offen.

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von Jens Huiber

Samstag
09.02.2019, 10:02 Uhr
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