Laver Cup: Roger Federer rührt die Werbetrommel in Genf

Dritte Ausgabe des Laver Cups - dritter Sieg für Team Europa? Roger Federer wird in seiner Heimat jedenfalls alles dafür tun.

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 24.07.2019, 10:09 Uhr

Drei Legenden, ein Pokal: Roger Federer, Rod Laver, Björn Borg
© Getty Images
Roger Federer, Rod Laver, Björn Borg

Dass Roger Federer ja niemand damit kommt, wonach der Laver Cup keine ernstzunehmende Veranstaltung sei. Sondern nur ein Schaukampf über die Dauer von drei Tagen, bei dem in erster Linie der finanzielle Aspekt für Freude sorgt. Die beiden ersten Ausgaben in Prag 2017 und im vergangenen Jahr in Chicago haben nicht nur die Fans begeistert - sondern auch dem Maestro selbst. Nicht zuletzt, weil Federer erstmals an der Seite von Novak Djokovic und Rafael Nadal im Doppel angetreten ist.

Am morgigen Freitag wird der 37-jährige Schweizer in Genf erwartet, um Werbung für die dritte Ausgabe des Laver Cups zu machen. An der Seite des europäischen Kapitäns Björn Borg. „Den Laver Cup in meinem Heimatland spielen zu können, ist ein Traum, der wahr wird“, sagte Federer im Vorfeld der Veranstaltung. „Ich freue mich darauf, unseren Team-Kapitän Björn zu treffen und viele Fans in Genf als Teil des Countdowns begrüßen zu dürfen.“

Begehrter Termin im September

Der Termin im September ist heiß begehrt. Sollte sich der Laver Cup nach der Karriere von Roger Federer nicht als jährliches Event halten können, dann hat die ITF das Fenster nach den US Open mit großer Sicherheit als wünschenswertes Datum für das Finalturnier des Davis Cups ausgemacht. Eine Veranstaltung, die erstmals 2019 ausgetragen werden soll. Allerdings im November. Abgesehen davon, dass sich die Schweiz gar nicht qualifiziert hat, war auch nicht davon auszugehen, dass Roger Federer angetreten wäre.

Anders natürlich die Voraussetzungen beim Laver Cup. Und vor allem in der Schweiz. „Genf ist eine großartige Sportstadt. Ich habe einige denkwürdige Matches im Palexo gespielt - und es wäre sehr speziell, den Laver Cup mit Team Europe hier in der Schweiz zu gewinnen.“

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