Li Na begrüßt WTA-Finals-Verlegung nach Shenzhen

Die Chinesin Li Na wurde am Samstag in die "Hall of Fame" aufgenommen werden. Zuvor äußerte die Chinesin sich über den Zustand des Tennissports in ihrem Heimatland.

von Nikolaus Fink
zuletzt bearbeitet: 21.07.2019, 16:53 Uhr

Li Na
Li Na

Mit Zhang Shuai und Wang Qiang hat China derzeit zwei Spielerinnen, die nach und nach in die Weltspitze vorstoßen. Li Na führt diesen Umstand nicht zuletzt auf ihre Grand-Slam-Erfolge in Roland Garros 2011 und bei den Australian Open 2014 zurück.

"Nachdem ich ein Grand-Slam-Turnier gewonnen habe, war es auf der Frauenseite viel einfacher. Junge Mädchen denken jetzt, dass sie das auch schaffen können", erklärte Li Na, die 2014 vom Tennissport zurücktrat. Bei den Herren sei dies viel schwieriger - mit Zhe Zhang befindet sich der bestplatzierte Chinese derzeit nur auf Position 217 der Weltrangliste.

WTA-Finals könnten hilfreich sein

Bei der WTA werde den Spielerinnen der Sprung an die Spitze einfach gemacht, fand Li Na eine Erklärung für den großen Unterschied zwischen Männern und Frauen. "Die WTA macht einen sehr guten Job dabei, wie sie den Spielerinnen hilft", führte die Chinesin aus.

Mit der Verlegung der WTA-Finals von Singapur nach Shenzhen kommt in diesem Jahr zudem ein großes Turnier nach in das bevölkerungsreichste Land der Erde. "Das ist nicht nur gut für die Spielerinnen, sondern vor allem für die jungen Athletinnen. Sie können die Top-Spielerinnen "Face-to-face" sehen", hofft Li Na auf eine weiteren Aufschwung des Tennissports in ihrem Heimatland.

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21.07.2019, 18:25 Uhr
zuletzt bearbeitet: 21.07.2019, 16:53 Uhr