Lukas Neumayer: "Arbeite seit ein paar Wochen mit Jürgen Melzer"
Lukas Neumayer musste sich im Halbfinale der Danube Upper Austria Open in Mauthausen dem formstarken Roman Safiullin geschlagen geben und verpasste damit den Einzug ins Endspiel. Trotz der Niederlage blickt der Salzburger auf eine erfolgreiche Turnierwoche beim ATP Challenger 100 vor heimischem Publikum zurück. Im Anschluss an das Match am Samstag haben wir mit ihm über die Partie, seine Entwicklung und die Zusammenarbeit mit Jürgen Melzer gesprochen.
von Florian Heer
zuletzt bearbeitet:
02.05.2026, 19:03 Uhr

Tennisnet: Lukas, was hat heute den Unterschied ausgemacht?
Lukas Neumayer: Man konnte im ersten Satz sehr gut sehen, dass er richtig gut im Spiel war und sehr aggressiv agiert hat. Er hat mich stark unter Druck gesetzt und ich habe ein wenig gebraucht, um in das Match zu finden. Das ist mir im zweiten Satz dann gut gelungen, aber leider bin ich gegen Ende wieder in alte Muster zurückgefallen.
Wie fällt dein Fazit dieser Woche aus?
Ich hatte vier gute Matches gegen vier sehr starke Gegner. Deshalb ist es trotz der Niederlage heute eine positive Turnierwoche für mich. Vor heimischem Publikum zu spielen, ist immer etwas Besonderes. Das Finale wäre natürlich schön gewesen, aber darauf gilt es jetzt aufzubauen.
Du hattest diese Woche Jürgen Melzer in deiner Box. Wie sieht eure Zusammenarbeit aus?
Wir arbeiten seit ein paar Wochen zusammen. Er hilft mir im Training, und das war jetzt unser erstes Turnier gemeinsam. Es läuft sehr gut. Man sieht auch in Matches schon bei einigen Punkten, dass ich Dinge umsetzen kann. Ich denke, das wird mir in nächster Zeit extrem helfen.
Wird er dich regelmäßig auf der Tour begleiten?
Nein, er hat nicht so viel Zeit zum Reisen. Aber er ist oft in der Südstadt dabei und wird mich – wenn es möglich ist – bei einzelnen Turnieren begleiten.
Im vergangenen Monat hast du in Barletta deinen ersten Challenger-Titel gewonnen. Wie war diese Erfahrung rückblickend?
Das war extrem schön und auch eine gewisse Erleichterung nach sechs verlorenen Finals zuvor. Es war wichtig zu sehen, dass ich es schaffen kann. So wie auch diese Woche zeigt es, dass ich auf dieses Level hingehöre. Jetzt geht es darum, diese Leistungen konstant abzurufen, dann werden auch weitere Titel folgen.
Wie sieht dein Turnierplan für die nächsten Wochen aus?
Jetzt steht erstmal eine Trainingswoche an. Danach spiele ich beim Challenger in Zagreb, und dann geht es auch schon nach Paris.
Vielen Dank und viel Erfolg!
