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Masters 2011 – Aufbruch in ein neues HTT-Zeitalter

Eigentlich hätte am heutigen Nachmittag des 27. November 2021 ja das große Finale der 31. Auflage de...

von Claus Lippert
zuletzt bearbeitet: 28.11.2021, 01:18 Uhr

Eigentlich hätte am heutigen Nachmittag des 27. November 2021 ja das große Finale der 31. Auflage der Peugeot HTT Finals im UTC La Ville über die Bühne gehen sollen. Der abschließende Finaltag eines abermals achttägigen glanzvollen Tennisfestes war für den Samstag Abend angedacht. Ein rauschendes Ende des wichtigsten und prestigeträchtigsten Saisonevents der Peugeot Hobby Tennis Tour mit einer hochklassigen Finalentscheidung, sowie einer stimmungsvollen Siegerehrung mit Ehrengästen und Konfettiregen war geplant. Doch mit Corona und Lockdown Nr. 3 war das alles nicht in Einklang zu bringen, und so gab es beim heutigen Lokalaugenschein vor Ort am Centercourt des UTC La Ville “nur” ein Trainingsmatch zwischen den beiden WAC-Jungstars Nicolas Moser und Elias Sumann zu sehen. Jener Nico Moser, der 2019 als bislang letzter HTT-Spieler in den Genuss der glamourösen Sieges-Zeremonie kam, und der als längst regierender HTT Finals Sieger der Geschichte, auch 24 Monate nach seinem glorreichen Triumph noch immer amtierender Champion ist. Es heißt also weiter warten auf die 31. Ausgabe der Peugeot HTT Finals, und so gibt es heute statt dem geplanten Finalbericht, den ersten Teil unseres Rückblicks auf die letzten zehn Champions dieses exklusiven Events. Eine Story von C.L

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Lukas Planteu – damals 2011 in einer sportlich eigenen Liga

Die erste von drei avisierten Lockdown-Wochen ist also vorüber, noch heißt es aber warten und hoffen, dass es am 14. Dezember tatsächlich mit den Peugeot HTT Finals 2021 losgehen kann. Zeit also, um einen Blick zurück auf die zehn letzten finalen Entscheidungen und ihre Sieger zu machen. Wir drehen die Zeit um ein ganzes Jahrzehnt zurück und sind im Jahr 2011 angekommen, das irgendwie auch die Stunde Null der modernen Masters-Austragung abbildet. Es war das Jahr, in dem das Masters – wie das Saisonfinale der Top 8 damals noch hieß – mit dem UTC La Ville einen neuen Gastgeber präsentierte. Und damit noch nicht genug, wurde der finale Showdown am Altmannsdorfer Ast erstmals auch durch Sponsoren wie Babolat professionell unterstützt. Die 2011er-Ausgabe war auch die Geburtsstunde der Live-Berichterstattung auf der Hobby-Tennis-Tour. Durch HTT-TV gab es erstmals Live-Stream und bewegte Bilder vom bunten Treiben der acht besten Singlespieler des Jahres 2011. Sportlich sprach man damals vom “besten Masters aller Zeiten” und einem Turnier, das von Lukas Planteu auf eindrucksvolle Art und Weise beherrscht wurde. Der damals 31jährige Kärntner siegte im Endspiel zweier Debütanten gegen Victor Stabrawa mit 6:4, 6:4, und behielt damit wie schon in der Vorrunde die Oberhand gegen den Sandplatzspezialisten von WAT Ottakring. Die Bundesländer-Dominanz der damaligen HTT-Stars untermauerte schließlich noch der Vorarlberger Markus Kurzemann, der sich trotz Aus in der Vorrunde als Nummer 1 am Jahresende über die Ziellinie rettete.

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Ein Turnier das allen Beteiligten noch sehr lange in Erinnerung blieb

“Es war einfach großartig und ein unglaublicher Rahmen, in dem selbst wir Dilettanten uns einmal richtig wichtig vorkommen durften”, fasste der damalige Masterssieger aus Völkermarkt ein zu Ende gegangenes Event zusammen, das allen Beteiligten noch ziemlich lange in Erinnerung geblieben war. Innovativ, schillernd, spektakulär, so präsentierte sich die 22. Auflage des prestigeträchtigsten Turniers der Hobby-Tennis-Szene, das nach 15jähriger Austragung im Tennispoint Vienna wie erwähnt erstmals im UTC La Ville beheimat war. Und anders als bei vielen Masters-Ausgaben der Vergangenheit, wo Pseudo-Asse und Möchtegern-Stars mit ihren Allüren und Last-Minute-Absagen für massigst Ärger sorgten, fanden sich damals die Top-Stars der Hobby-Tennis-Szene ohne Ausnahme zum erstmaligen Showdown auf Opti-Court ein. Sogar Jungstar Victor Stabrawa war extra von einem ÖTV-Turnier aus Salzburg angereist, und unterstrich damit die Wichtigkeit der Masters-Premiere auf dem Stadthallen-Boden des UTC La Ville. Das Saisonfinale der erfolgreichsten Hobby-Tennis-Spieler hatte aber nicht nur unter den Akteuren einen ganz besonderen Stellenwert, nein auch die Wirtschaft hatte die Exklusivität dieses Events im Breitensportbereich erkannt. Extra in neuem “lila gehaltenen” Gewand präsentierte sich zu diesem Anlaß auch die Webseite von hobbytennistour.at, und der “Festtags-Anzug von Web-Genie Christoph Eigenseder geschneidert”, passte laut Tour-Community wie angegossen. Damit war eine Plattform geschaffen, auf der sich in der Folge Enamhafte Firmen und Größen des Tennissports präsentierten, und mit reger Sponsor-Tätigkeit die HTT untersützten.

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von Claus Lippert

Samstag
27.11.2021, 23:24 Uhr
zuletzt bearbeitet: 28.11.2021, 01:18 Uhr