Medvedev und die Reisepannen: Ohne Koffer nach Miami
Für Daniil Medvedev läuft es abseits des Courts turbulent. Nach geopolitisch bedingten Problemen bei der Anreise nach Indian Wells sorgt nun auch ein Koffer-Fiasko vor den Miami Open für Aufsehen.
von Isabella Walser-Bürgler
zuletzt bearbeitet:
18.03.2026, 21:02 Uhr

Die Probleme begannen bereits nach dem Turnier in Dubai. Aufgrund militärischer Eskalationen im Nahen Osten wurden die Lufträume gesperrt, so dass Spieler wie Daniil Medvedev plötzlich festsaßen. Am Ende gelang dem Russen die Ausreise über einen Sonderflug aus Oman. Diese logistische Meisterleistung, brachte ihn gerade noch rechtzeitig nach Indian Wells, wo er bis ins Finale vorstieß.
Nächster Rückschlag: Gepäck verloren
Kaum in Florida angekommen, folgte die nächste Episode: Medvedevs Gepäck war verschwunden. Über die sozialen Medien wandte er sich direkt an die Fluggesellschaft und machte seinem Ärger öffentlich Luft. „Ich brauche meine Sachen, um beim Miami Open zu spielen“, schrieb er halb genervt, halb ironisch.
Happy End mit Verzögerung
Wenig später die Entwarnung: Seine Koffer tauchten wieder auf. Doch das Problem war damit noch nicht komplett gelöst, denn Teile seines Teams warteten weiterhin auf ihr Gepäck. Erst nach und nach entspannte sich die Situation vollständig. Medvedev selbst nahm es am Ende mit Humor.
https://x.com/DaniilMedwed/status/2033931805208793524
Bislang hat sich Medvedev von diesen äußeren Umständen kaum beeindrucken lassen. Aber wie viel Chaos kann ein Spieler kompensieren, bevor es auch auf dem Court Spuren hinterlässt?
